Workshop Konsensdemokratie: Wer zieht in welches Zimmer?

Sabine Siehl organisiert seit einigen Jahren über XING die Nachhaltigkeitstreffen in Hamburg. Immer, wenn ich teilgenommen habe, habe ich viel Input zu ganz unterschiedlichen Themen „mitgenommen“.

Die vorherige Veranstaltung mit Uwe Lübbermann von Premium-Cola habe ich verpasst, aber vielleicht war dieser Workshop mit ihm sowieso der interessantere Abend 😉

Auf dem Sketchnotes-Protokoll des Workshops Konsensdemokratie mit Uwe Lübbermann (Portrait ;-)) habe ich Schlüsselsätze, Beispielverfahren und auch zwei Übungen (Wohnungen auf WGs aufteilen) festgehalten. Zeichnung und Foto: Ania Groß

Eine Beispielmethode, zwei Argumente, viele Schlüsselsätze und auch zwei Beispiele. Sketchnotes und Foto: Ania Groß

Nach einiger, bunter (!) Theorie spielten wir in Gruppen zwei WG-Beispiele durch: Je drei Leute sollten eine Drei-Zimmer-Wohnung unter sich aufteilen und danach dasselbe in der 6er-Gruppe mit einer 6-Zimmer-Wohnung. Natürlich gab es in beiden Wohnungen ein sehr kleines Zimmer und verschiedene Durchgangszimmer und Balkone mit Zugang nur von einem oder zwei Zimmern aus. In der großen Wohnung gab es zusätzlich ein sehr kaltes Zimmer und eins ohne WLAN. Erstaunlich, wie schnell wir uns einigen konnten. Und was für interessante Modelle zur Aufteilung der Miete wir erarbeitet haben (• nach Zimmergröße • nach Einkommen • subjektiv • mit Sparplan für Not- und Härtefälle …).

Mein erstes Vizthink-Hamburg-Meetup

Gestern war ich zum ersten Mal bei einem Vizthink-Hamburg-Meetup.
Das Thema war die Schnittstelle Mensch/Maschine und es ging um User Experience.

In meinem Protokoll hab ich mich mehr auf die Anteile Visualisierung konzentriert und z.B. die beiden praktischen Übungen gar nicht erwähnt. Zeichnung und Foto: ©Ania Groß

Nicht-ganz-Protokoll vom Vizthink Hamburg Meetup #18 Mensch-Maschine-Schnittstelle. Was man aber gut erkennt: Feedback ist wichtig im Feld User Experience.

Wir trafen uns bei Mindmatters, wurden nett begrüßt und bewirtet und konnten einen klasse Bürobalkon mit nutzen.

Leider gab es keine richtige Vorstellungsrunde. Nicht nur bei 50% Neuteilnehmer*innen (wohl die übliche Quote) ist eine solche Runde aber schon ganz interessant, um mal zu erfahren, wer die anderen sind und warum sie da sind. Zeichner*innen waren gestern wohl nicht viele vertreten?!

Zuerst wurden alle Teilnehmer*innen in Zweiergrüppchen ins kalte Wasser geschubst und sollten visuell Ideen für eine neue Vizthink-Website raushauen. Ich fand es interessant, dass wir schon in unser Zweiergruppe ziemlich unterschiedliche Vorlieben in Bezug auf Websites hatten.

Der User-Experience-Vortrag von Britta, die sich redlich und erfolgreich bemühte, ihn nicht zu XING-lastig zu machen, war interessant! Allerdings enthielt der „Talk“ und auch das ganze „Meetup“ für meinen Geschmack deutlich zu viele Anglizismen ;-).

Die zweite Übung war ein Interview. Wieder in Zweiergruppen sollten wir gescribbelte Templates zur Interviewunterstützung testen. Danach haben wir uns in Vierergruppen noch ein bisschen über die zwei unterschiedlichen Templates ausgetauscht.

Das war’s! Das nächste Meetup ist am 26. September bei Jimdo, das Thema wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Komm auf den Punkt! Talk von Birgit Hedden-Liegmann beim WEC

Birgit Hedden-Liegmann: Komm auf den Punkt, Graphic Recordings von Ania Groß

Am schönsten war das Beispiel der Hundehaufen-Tüte (Kackebeutel): In Hamburg steht darauf ein ellenlanger, moralinsaurer Text. In Österreich sind einfach vier niedliche Scribbels drauf. Mit der Anleitung: 1. Kack, 2. Sack, 3. Pack, 4. Zack. Und ganz wichtig: „Danke!“
Ein Klick auf das Bild zeigt es größer.

Endlich passte es mal wieder und ich konnte zu einem Treffen der XING-Gruppe WEC – Woman Entrepreneur Club (eine Gruppe selbstständiger Frauen mit starker Regionalgruppe in Hamburg) gehen.

Die Journalistin Birgit Hedden-Liegmann sprach darüber, wie man in Texten auf den Punkt kommt. Zahlreiche Zitate und Beispiele machten Sinn und Ziel anschaulich.

Die meisten Teilnehmerinnen schreiben Blogs oder sie verfassen die Texte für ihre Websites selbst. Eine häufige Aussage ist: „Eigentlich kann ich ganz gut schreiben, nur für mich selbst fällt es mir schwer“. Kenne ich auch.

Vielleicht hilft uns allen der Weg, der unten links in den Grapphic Recordings skizziert ist:
1. Das Thema in der Wörterwolke einfangen
2. Feststellen, warum das ein Thema ist (Problem, bzw. Folgen/Auswirkungen)
3. Eine Lösung finden und diese im Text mit einer Aktion, einem Appell verbinden.

Und bei allem den Küchenzuruf im Hinterkopf haben! Küchenzuruf?? Tja, sorry … Wer da war, weiß, was das ist 😉