Mal ein andere Veranstaltung mit mir:
Kostenlose Website mit WordPress.com.

Meistens mache ich ja (Mini-) Workshops, in denen ich anderen die Grundlagen für eigene Sketchnotes zeige, hier geht es um WordPress.

Sketchnote mit 6 enggeschriebenen Spalten: Schritt-für-Schritt-Anleitung für WordPress.com. Sketchnote: © Ania Groß
Schritt für Schritt zum kostenlosen WordPress-Blog, bzw. zur WordPress-Website. © Ania Groß, Download nur zum Gebrauch bei der Erstellung des eigenen WordPress.com-Projektes gestattet.

Am 15. Mai 2019 halte ich bei ver.di in Hamburg einen etwa zweistündigen Vortrag (Ein richtiger Workshop wäre mir lieber, aber dafür bräuchten wir mehr Zeit). Ich zeige, wie sich Künstler*innen und Kleinunternehmer*innen mit WordPress.com eine komplett kostenlose Website oder ein Blog anlegen können.

Falls die Kopien nicht ausreichen, könnt ihr euch hier die Anleitung downloaden.

Ergänzungen, gefundene Fehler und ähnliches gern in die Kommentare, damit alle was davon haben. Danke.

Die besten Plakate gibt es bei #FridaysForFuture

Nicht annähernd alle Plakate der Fridays-for-Future-Demo am 5. April in Hamburg.
Sketchnotes: Ania Groß. Alle Rechte vorbehalten.

Das Gute am Freiberuflerin-Sein ist, dass ich mir meine Zeit frei einteilen kann. und so habe ich es schon vier Mal geschafft, die streikenden Schülerinnen und Schüler bei #fridaysforfuture mit meiner Anwesenheit zu unterstützen. Ich sage immer: Mensch ist nie zu alt um für Klimaschutz die Schule zu schwänzen.

Heute habe ich mein iPad mitgenommen um mal die tollen Plakate der anderen Demonstrierenden zu protokollieren. Allein für die Plakate lohnt es sich, zu den Demos zu gehen.

Die Termine sind übrigens immer spätestens am Donnerstag auf dieser Website zu finden.

Falls noch jemand tolle Sprüche auf Plakaten gelesen hat: Rein damit ins Kommentarfeld.

Infoabend zur VG Bild-Kunst

Übersichts-Chart mit Infos zur Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst. Was kann mensch melden? Wer kann melden? Wann muss mensch melden? usw. Sketchnotes: Ania Groß
Am 18. März 2019 sprach die Fotografin Angelika Osthues vor ca. 20 Teilnehmenden über die Verwertungsgesellschaft (VG) Bild-Kunst. Sketchnotes: Ania Groß

Bei der Vereinigten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di in Hamburg gibt es fast jeden Monat einen informativen, kostenlosen Vortrag zu einem für Freiberufler*innen, Selbstständige und Künstlerinnen wissenswerten Gebiet.

Wenn mir das Thema für mich interessant erscheint und ich Zeit habe, gehe ich gern dorthin. Und wenn ich hingehe, mache ich natürlich Sketchnotes (sonst vergesse ich alles sofort wieder …)

Als Urheberin bin auch ich Mitglied der VG Bild-Kunst und melde meine „Werke“ einmal jährlich. Danach vergesse ich das meisten ganz schnell wieder und wenn dann ein halbes Jahr später die Ausschüttung kommt, ist das wie ein kleiner Lotteriegewinn, der für ein kleines Extra reicht. Angelika berichtete, dass manche auch schon mal 5-stellige Beträge bekommen, dazu gehöre ich leider nicht.

Gutenberg und kein Ende …
Das WordPress-Meetup in Hamburg,
Januar 2019

Statt nur Erfahrungsaustausch zum Gutenberg-Editor, wie angekündigt, hat uns Ralph die Nutzung erklärt und die Teilnehmenden haben von Bugs und Erfahrungen berichtet, bzw. Fragen gestellt.
Der offizielle Teil war kurzweilig und gar nicht so lang,
denn irgendwann war Ralphs Rechner-Akku leer

Wenn ich mich richtig erinnere, haben wir beim WP-Meetup in Hamburg im Januar 2018 das erste Mal einen ganzen Abend über den neuen Gutenberg-Editor gemacht. Unser lokaler Fachmann dafür ist Sören Wrede, der am Editor mitentwickelt.

Im Verlauf des Jahres haben wir dann noch öfter über Gutenberg gesprochen, denn er bewirkt eine große Veränderung in der Arbeit mit WordPress. Wie alle Veränderungen verunsichert aber auch diese die Nutzer*innen.

Danke an Ralph Wiechers, der uns gestern die Anwendung gezeigt hat. Mit den anderen anwesenden Profis hat er alle Fragen verständlich beantwortet!

Wer jetzt neu einsteigt, wird sicher ganz gut klarkommen, aber für uns altes WP-Hasenvolk ist Gutenberg eine Umstellung. Ich habe diese Website nach dem Abend gestern aber nun endlich upgedatet. Bei diesem Beitrag nutze ich erstmals den neuen Editor.

Und? Wie ist es?

Etwas ungewohnt natürlich, aber auf einer eher einfachen Website wie dieser hier kann ich gut damit arbeiten.

Das erinnert mich allerdings daran, dass ich mir endlich ein neues, schickeres Theme suchen will. Ich hätte gern ein bisschen mehr Design auf dieser Site. Webdesign mit WordPress ist schließlich schon viel länger mein Standbein als Freiberuflerin als Digitale Sketchnotes. 😊

Pflegekräfte für Kinder gesucht

Mit einer großartigen Idee trat der Verein Hände für Kinder an mich heran: Stellenanzeige einmal anders, nämlich im Stil von Sketchnotes. Da aktuell gefühlt alle Einrichtungen, die sich der Pflege von Menschen verpflichtet haben, Angestellte suchen, wollte der Verein eine ganz neue und damit auffällige Stellenanzeige für ein Fachmagazin gestaltet haben.
Ich fragte ab, welche Eigenschaften von den Pflegekräften erwartet werden und womit speziell dieser Arbeitsplatz punkten kann. Wir mussten dann noch ein bisschen was „rausschmeißen“, weil die Anzeige nur eine Viertelseite groß ist und damit etwas kleiner als eine Postkarte. Lesbarkeit ist schließlich ein wichtiges Kriterium und Handschrift ist da ein bisschen im Nachteil. Sie punktet dafür mit Charme!
Dies ist das Ergebnis:

Die neuen Mitarbeiterinnen sollten Lust auf Arbeiten in der Natur haben, anpackende Hände, flinke Füße, wache Augen und Ohren und ein großes Herz für Kinder mit Handicap. Sie bekommen einen Fahrtkostenzuschuss und überdurchschnittliche Wochenendzuschläge. Illustration: © Ania Groß für den Verein Hände für Kinder

Sind die zwei nicht süß? Ich bin ganz verliebt in die beiden Persönchen!
Wenn sich jemand hier auf meiner Website von der Stellenanzeige angesprochen fühlt: Der Verein freut sich garantiert über Bewerbungen. Sicherlich auch nach dem Herbst 2018. Viel Erfolg!

Übrigens fährt die Stellenanzeige demnächst U-Bahn! Ich habe das Motiv auf die breiten Fensterkleber der Hamburger Hochbahn gebracht. Die Fensterkleber werden farbig sein. Ich hoffe, ich ergattere ein Foto davon, dann poste ich es hier.

Update (November 2018):

Bei einem Hamburgbesuch hat meine Kollegin Simone Fass den Fensterkleber in der U-Bahn zufällig gesehen und gleich fotografiert.

Bild der U-Bahnfensterscheibe in einer Station nach draußen fotografiert mit dem Fensterkleber. Foto: Simone Fass

Der Fensterkleber in der Hamburger U-Bahn, fotografiert von Simone Fass.

Update 2 (ein paar Tage später):

Nun habe ich den Fensterkleber auch selbst gesehen, an einem Tag sogar mehrmals.

Fensterkleber von innen nach außen fotografiert, im Hintergrund das Stationsschild. Illustration: © Ania Groß

Am Hauptbahnhof in der U1. Foto: © Ania Groß.

Fensterkleber von innen nach außen fotografiert, im Hintergrund die charakteristischen smaragdfarbenen Fliesen. Illustration: © Ania Groß

Hammer Kirche in der U2. Foto: © Ania Groß

Der Fensterkleber ist sehr breit aber nicht sehr hoch. Zusätzlich zu den Infos habe ich nur die beiden Köpfe der freundlichen Strichfigürchen groß abgebildet. Mit einer Sprechblase in der steht: "… weil Superjeld kein offizieller Beruf ist". Illustration: Ania Groß

Der komplette Fensterkleber. Ich habe einen QR-Code integriert, damit interessierte Menschen sich das Stellenangebot gleich auf der Website der Einrichtung ansehen können.

5. Praxistag Medienerziehung der Medienanstalt Hamburg – Schleswig-Holstein

Schon im letzten Jahr war ich eingeladen, das Protokoll zu sketchnoten beim Praxistag Medienerziehung in Kindertagesstätten. Eine sehr interessante Veranstaltung. Es gibt morgens und nachmittags Workshops, die jeweils 2 x stattfinden, so dass alle Teilnehmerinnen je zwei Workshops besuchen können.
Davor gab es zwei einführende Kurzvorträge im Plenum. Zum Abschluss gab es in diesem Jahr eine Ausstellung „Digitales Kinderzimmer“.

Dr Bange: 1/3 der Kita-Kinder nutzt Apps. Dr. Brüggemann: Kita-Kinder nutzen Smartphones ca. 1/2 Std. am Tag. Sabine Eder: Digitale Medien können Kindern Helfen (Uhr mit GPS, digitale Schwimmholfe, digitale Zahnbürste oder der Familie schaden: Puppe Cayla überwacht das Kinderzimmer udn die Eltern gleich mit). Sketchnotes: © Ania Groß

In der Begrüssung durch die Moderatorin Claudia Heller wurde gleich die Website genannt, wo die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach der Veranstaltung die Sketchnotes und das gesamte Material finden: scout-magazin.de. Außerdem begrüßte die Schulleiterin der BS 18, Frau Schuleit die Teilnehmenden und ein Vertreter der Behörde (BASFI), Dr. Bange. Sabine Eder riss mit einem Text das „Digitale Kinderzimmer“ an und berichtete von Chancen und Auswüchsen. Ihre Kollegin Dr. Brüggemann verglich die Nutzung von unterschiedlichen (digitalen) Medien mit der Teilnahme am Straßenverkehr. Die müssen wir als Kinder auch lernen; und sie verändert sich auch während unserer Lebenszeit.

Spracbildung mit Mediennutzung muss nicht digital sein. In Methode eins wurde Held*innen gezeichnet und darüber gesprochen. Wichtig: Die Erziehenden dürfen ihre Abneigung gegen die Figuren nicht zeigen. Das Gespräch über die Medienstars kann weit über direkte Themen hinaus gehen. In Methode zwei wurde eine App vrgestellt: BookCreator kostet 5,49 und die Nutzenden können damit eBooks erstellen, hier wurden Vorstellungs-eBooks und Rätsel-eBooks mit Bild-, Ton- und Videorätseln geschaffen. Die Gruppenmitglieder haben viel miteinander geredet um sich abzustimmen.Sketchnotes: © Ania Groß

Workshop zur Sprach- und Medienbildung mit Mareike Thumel: Tablets vereinigen viele andere Medien miteinander aber zur Medien- und Sprachbildung sind sie keine Voraussetzung. Es geht auch anders. Dennoch machte das Testen der App BookCreator den Teilnehmenden viel Spaß!

Die TN schrieben ihre Befürchtungen bei der Nutzung (digitaler) Medien auf Zettel. Besielsweise: Abhängigkeit, Ängste der Eltern, Datenschutz, unzureichende techn. Kenntnisse, … Demgegenüber standen die Ziele und Chancen: Selbstfürsorge, Vielfalt, Geschlchterbilder, Kompetenzerlangung, Mediengestaltung, Medienkritil, Kinder als Fachleute, Umgang mit Medien, … Es wurde gefragt, welche Medien genutzt werden, das reichte von Büchern udn Instrumenten bis zu Tablets. Sketchnotes: © Ania Groß

Ein Ansatz der Filmemacherin Edina Medra ist, sich den Medienschrank in Einrichtungen anzusehen und daraus Ansätze zu entwickeln, wie das Material für Medienpädagogik in der Kita genutzt werden kann.

In der Ausstellung Digitales Kinderzimmer wurden viele Spielzeuge und anderes vorgestellt. U. a. tiptoi, ozobot, tonies, Bloxels, Signal Playbrush, Buch „Wir machen uns die Welt“, Ozobot, iPotty, Carl Kids, Freddy bear, Teppino, …Sketchnotes: © Ania Groß

Die Ausstellung Digitales Kinderzimmer von Sabine Eder: Von Apps und Computerprogrammen (z. B. Programmieren Lernen auf der Website der Sendung mit der Maus, über Gadgets die Mehrwert bieten, z. B. ein Stift, der zu Büchern weitere Inhalte bereit hält oder eine App, die einen Spielteppich um Hörspiele erweitert, bis hin zu Spielzeug mit dem kleine Menschen programmieren lernen können oder Spielzeug, dass die Kinder (und die Familien) in den Kinderzimmern überwacht.

Das erste Hamburger LiteraturCamp

Ich bin ein absoluter Fan von BarCamps und ich bezeichne mich als Bücherfresserin oder auf neudeutsch: Binge Reader. Also hatte mich das LiteraturCamp am 15. und 16. September 2018 in Hamburg durchaus interessiert. Die Tickets waren dann aber recht schnell weg. Kurz vor den Camps werden bei Twitter aber immer Tickets angeboten von Leuten, die dann doch nicht können. Und das war meine Chance, da hab ich zugeschlagen.
Ich hab umfangreiche Bildunterschriften geschrieben und der Rest steht auf den Sketchnotes, deshalb schreib ich nicht mehr soviel, seht selbst:

Auf der Sketchnotes sind Stichpunkte von der Auftaktveranstaltung zu lesen. U. a. stellte ein Mitglied des Kirchenrates die Katharinenkirche vor, in der das Camp stattfand. Anschließend ging es an die Sessionplanung, alle Vorschläge finden sich hier wieder. Sketchnotes: © Ania Groß

Mein erstes BarCamp mit einem Code of Conduct. Ich bin nicht dagegen. Gleichzeitig hat das aus meiner Sicht die Stimmung beeinflusst. So, als wenn die Idee von Gewalt (verbal oder physisch) erst möglich wurde, nachdem darüber gesprochen wurde.
Aufgefallen ist mir in diesem Zusammenhang ganz extrem das generische Maskulinum bei der Begrüßung: Es waren ca. 85 % Frauen unter den Teilgeberinnen und die Moderatorin stellte sich als Feministin vor. Ich habe immer die Vorstellung, dass wir Büchermenschen Sprache gegenüber ganz besonders sensibel sind und bin immer wieder erstaunt, dass das definitiv NICHT so ist.

Die erste Session nach dem Auftakt war meine eigene: Ein Sketchnotes-Mini-Workshop und ich war durchaus erfolgreich, einige Teilnehmende haben danach in ihren Sessions auch mitgesketcht! Außerdem wurde ich in den Sessionraum mit der Kamera „gesteckt“ und meine Session wurde gefilmt. Ich fand es schade, dass nicht die parallel laufende Session zu den rechten Verlagen gefilmt wurde, die hätte ich gern gesehen, aber ich war sehr begeistert von dem Mitschnitt, ich hatte nix zu meckern: Mein Aussehen, meine Stimme und der Workshop haben mir gut gefallen. Ich hatte ein gutes Sprechtempo und nach der Session kam noch ein kleines Gespräch zustande, wo Autor*innen und Buchblogger*innen Sketchnotes alltäglich einsetzen könnten.

Die Sketchnote enthält einen kompletten Tagesablauf. Außerdem die Arbeitsschritte „Vom Manuskript zum Buch“ und eine Vorstellung des Verlages, der ein Imprint (Unterverlag) von Carlssen, Hamburg, ist.Sketchnotes: © Ania Groß

In „Aus dem Leben einer Verlagslektorin“ haben Yvonne und Kerstin von Dark Diamonds einen Tagesablauf geschildert. Dabei haben sie auch kräftig die Werbetrommel für den Verlag Dark Diamonds gerührt (ich fand es aber dennoch nicht zu aufdringlich). Was uns alle vielleicht am meisten erstaunt hat: Zeit, Manuskripte zu lesen, ist erst abends, also in der Freizeit …

Die anwesenden Buchbloggerinnen haben berichtet, dass rezensionen auf ihren Blogs die am wenigsten geklickten Inhalte sind. Kurze Listen in der Art von „Die sieben besten Bücher zum Thema xy“ hingegen bringen massenhaft Klicks. Warum dann überhaupt noch Rezensionen, die doch so viel Arbeit machen? Sketchnotes: © Ania Groß

Ich ging zur Session „How to make Rezensionen great again“, weil ich nicht in der Lage bin, sinnvolle Rezensionen zu schreiben. Das hat sich leider auch in dieser Session nicht geändert. Es gab nicht, wie ich hoffte eine Anleitung, sondern u. a. eine Diskussion über die Vokabeln „authentisch“ & „subjektiv“ …

Retweeten, retweeten, retweeten. Haltung zeigen, Meinung haben, zum Beispiel in Schule und Familie. Lest Bücher VON Betroffenen, NICHT ÜBER. Sketchnotes: © Ania Groß

Das „Antifa-Actioncamp für Couch-Potatoes“ hatte eigentlich gar nichts mit Büchern zu tun. Da aber viele Camp-Teilnehmende sehr aktiv in Social Media sind, können sie alle eine Menge tun, zum Beispiel, indem sie Personen unterstützen, die die gleiche Meinung öffentlich vertreten und dafür zum Beispiel Kritik ernten. Ein bisschen illegal wurde es dann auch noch, aber man kann die eigene Botschaft auch völlig legal mit Kreide(-spray) aufs Pflaster bringen! Jemand hat danach noch recherchiert: Twitter_DE hat 50 Mitarbeitende, die sich um Meldungen kümmern. Nicht 10, wie in der Sketchnote steht.

U. a. steht in der Sketchnote „Vom Schreiben zu leben ist eine Mischkalkulation“. Eine Lesung bringt der Autorin 250 €, die Adventkalender verkauft sie für 24 €, der Preis für die Märchen stieg von 180 auf 550 €. Sketchnotes: © Ania Groß

Auch, wenn frau keine Bestsellerautorin ist, kann sie „Vom Schreiben leben“. Die Tätigkeit setzt sich dann aus mehreren Bausteinen zusammen. Im Fall von Ruth Frobeen sind diese Bausteine: Übersetzungen, Werbetexte, Märchen für Pärchen (Paartexte als Geschenk, v. a. für Hochzeiten), Literarischer Adventskalender für Kinder, Märchenbuch, Romane, Lesungen. Geholfen hat, dass die Medien das Thema Märchen für Pärchen aufgegriffen haben, seitdem ist dieses Standbein lukrativer.

Einige Themen: Historische Korrektheit in Büchern, Prägnante Sätze in Büchern, Alle Liebesromane sind gleich und langweilig, Charakterbeschreibungen, Vom Schreiben Leben, Welten-Basteln …Sketchnotes: © Ania Groß

Sessionplanung für Tag 2. Wie immer ein paar Sessions weniger. Zuvor der Hinweis auf die Feedback-Bögen und wo sie gesammelt werden.

Auf der Sketchnote steht unter anderem ein Zitat von Paul Watzlawick: „Man kann nicht nicht kommunizieren.“ Ob der Zusatz „Alles, was du sagst oder nicht sagst, wird gegen dich verwendet werden“ wirklich von ihm ist, bezweifle ich. Ich vermute, das wurde hier nur verkürzt wiedergegeben. Sketchnotes: © Ania Groß

Die Session „Hand in Hand kommunizieren“ war gut strukturiert. Im ersten Teil wurden verschiedene Arten zuzuhören vorgestellt. Im zweiten Teil gab es eine Einführung in Gewaltfreie Kommunikation. Dass das Brechen von Kommunikationsmustern in Romanen/Geschichten Stilmittel ist, musste kaum noch erläutert werden. Was wäre die Welt ohne misslungene Kommunikation und Missverständnisse?!

In Amerika gibt es sogar Kurse. Aber auch in Europa findet man Menschen, die über PoC und andere Gruppen Auskunft geben können. Diese Menschen sollten der Gruppe über die sie informieren selbst angehören. Alltagsrassismus beginnt viel früher als wir ahnen, zum Beispiel beim Indianerkostüm zum Kinderfasching oder mit dem Gebrauch von Gegenständen fremder Kulturen als Schmuckgegenstände. Sketchnotes: © Ania Groß

In der Session „People of Color (PoC) sind kein Plot Device“ ging es erstmal um Alltagsrassismus. Und wenn Autorinnen meinen, dass ihr Buch eine PoC braucht, dann sollen sie sehr sorgfältig recherchieren, am besten mit passenden Menschen zusammenarbeiten.

Auch Wasser kann tödlich sein: ca. 7 Liter innerhalb von 2 Stunden führen zu Organversagen. Die Tödlichkeit wird in LD-Werten angegeben. LD 50 bedeutet, dass die Menge 50% der Menschen tötet. LD ist die Abkürzung für Lethale Dosis. Wir lernten u. a. was über den Schierlingsbecher, Arsen, Fingerhut, Strychnin und Schlafmittel (es ist heute sehr schwierig, mit Schlafmitteln zu töten).Sketchnotes: © Ania Groß

Nehmt euch in acht, in der Session „Giftmord – aber richtig“ habe ich besonders gut aufgepasst. Für Autorinnen ist wichtig zu wissen, dass auch eine akute Vergiftung nicht SOFORT zum Tod führt. Außerdem haben die meisten Gifte Geschmack und sind schwierig zu verstecken, zum Beispiel in Essen oder Getränken.

Ich war erst ein bisschen irritiert, die Teilnehmenden – oder Teilgebenden, wie es auf BarCamps heißt – waren sehr jung, es waren sicher mehr als 85 % Frauen und Fantasy war das vorherrschende Lieblingsgenre. Ich gehörte dort also nicht zur größten Menge. Dafür war ich dann mit meiner Sessionauswahl doch ganz zufrieden, alle Fantasy-Klippen elegant umschifft. Im nächsten Jahr suche ich mir lieber ein weiteres klassischen BarCamp. Erwähnenswert klasse fand ich den Ort des Camps, die Hauptkirche St. Katharinen in der Hamburger Altstadt. Danke an die Kirche, dass wir dort sein durften.

Death Café in der Brainery Hamburg

1. Teil war eine Lesung, hier habe ich stichwörter aus der Schilderung notiert, im 2. Teil hat das Publikum miteinander gesprochen. Sketchnotes: Ania Groß

Beeindruckend war, wie vielfältig die Erfahrungen mit dem Tod sind. Einige haben sich schon sehr auseinandergesetzt und vorgeSORGt. Andere sind völlig SORGlos …

Ich bin neugierig und interessiert. Deshalb gehe ich zu vielen Veranstaltungen zu ganz verschiedenen Themen (und meistens mache ich dann auch Sketchnotes. Warum, das steht weiter unten). Eine Bekannte erzählte von einem Veranstaltungsort in Hamburg, wo unterschiedliche Veranstaltungsformate zu ganz verschiedenen Themen (allerdings unter der groben Klammer Geisteswissenschaften) angeboten werden. Die Brainery in der Hamburger Neustadt.
Da wir eine Abendveranstaltung besuchen wollten, hat letztendlich das Datum entschieden, gestern hatten wir beide Zeit. Die Veranstaltung war ein Death Cafe. Das ist eine weltweite Reihe. Und auch an diesem Ort gab es schon welche. Für beide von uns war es das jedoch das erste Death Café.

Death Cafés gibt es seit 2010, das erste wurde in Großbrittanien von Jon Underwood initiert. Definition: In einem Death-Café treffen sich Menschen, oft Fremde, um Kuchen zu essen, Tee zu trinken und über den Tod zu sprechen. In der Brainery haben wir Bier, Wein und Café getrunken.

Erst Lesung/Interview, dann Gespräch mit dem Publikum

Im ersten Teil las die Gerichtsreporterin Bettina Mittelacher aus einem ihrer Bücher und berichtete, wie sie bei einem Tötungsdelikt im Gerichtssaal anwesend war. Außerdem schilderte sie, wie sie eine Autopsie erlebt hat.
Im zweiten Teil haben die Moderatorin, die Trauerrednerin Louise Brown, und Bettina Mittelacher sich mit dem Publikum über den Tod unterhalten. Louise Brown gab immer wieder Impulsefragen in die Runde, was ich sehr angenehm fand. Einige Schilderungen der Menschen aus dem Publikum waren sehr berührend. Da Sketchnotes kein Steno sind, finden sie sich nur ansatzweise in der Sketchnote.

Höre ich einfach nur zu oder mache ich Sketchnotes?

Warum ich überhaupt Sketchnotes gemacht habe? Gute Frage. Ich wollte eigentlich gar nicht. Aber sobald jemand anfängt, interessante Dinge zu sagen, kramen meine Hände wie automatisch das iPad und den Pencil raus, weil ich weiß, dass ich sonst nach drei Tagen kaum noch was erinnere …

re:publica 2018: POP

Ich war auf der Republica in Berlin und habe 3 Tage lang fleißig mitgekritzelt. Und dabei festgestellt, dass mir BarCamps mit 200 bis 400 Teilnehmer*innen besser gefallen als im Voraus geplante Riesenkonferenzen mit 3000 Teilnehmenden.
Hier kommen meine Sketchnotes. Vorläufig ohne viel Text (der steht ja drin ;-))

Die Eröffnung der reüublica 2018 durch die 4 Hauptorganisator*innen. Und nach drei Tagen die Verabschiedung mit vielen Zahlen. Sketchnotes: Ania Groß

Die Revolution disst ihre Kinder. Sketchnotes: Ania Groß

Medienvielfalt und digitale Öffentlichkeit erhalten. Sketchnotes: Ania Groß

TL;DR: Influenzer*innen bleiben wichtig. Sie müssen ihren Job allerdings in Zukunft besser machen. Sketchnotes: Ania Groß

Nicht Ideen der neuen Rechten kopieren, aber von ihrer Beharrlichkeit lernen. Sketchnotes: Ania Groß

Politik soll sich einfacherer Sprache bedienen, aber auf der Bühne wurde mit Fremdwörtern um sich geschmissen. Sketchnotes: Ania Groß

Ein(e) gute(r) Autor*in ist schnell und kreativ, ist selbstkritisch und weiß Bescheid. Sketchnotes: Ania Groß

Zielgruppe vor allem junge Männer. Harald Lesch und Kolleg*innen über Wissenschaftskommunikation bei YouTube. Sketchnotes: Ania Groß

Man sollte meinen, dass inzwischen alle die Dos und Don'ts auf Dating-Plattformen kennen, aber v. a. Männer haben da große Wissenslücken. Sketchnotes: Ania Groß

Seit zwei Jahren ist die neue DSGVO bekannt und jetzt drehen alle durch. Sketchnotes: Ania Groß

Zero Waste wird hip auf Instagramm. Sketchnotes: Ania Groß

Kernkompetenz durchwurschteln, wissenschaftlicher Einblick. Sketchnotes: Ania Groß

In online-Redaktionen ist Sexismus anscheinend kein großes Problem, im Print sieht es anders aus. Sketchnotes: Ania Groß

Sketch-Rezept: Lebkuchen für Allergiker*innen und Gesundheitsbewusste

Die einzelnen Zutaten und die Arbeitsschritte als Sketchnote. Die Eier hab ich mit 100 g Datteln gemixt und dann 4 min Schaumig gerührt. Alles andere nur fein zerkleinert dazu gegeben. Nach 12 Std. Ruhezeit wird der Teig auf 20 Oblaten verteilt und 18 min bei 170° Umluft gebacken. Sketchnote: Ania Groß

Im Dezember hatte ich die glutenfreien Lebkuchen von Trudel nachgebacken. Weil ich aber nicht nur glutenintolerant bin, sondern auch gegen Mandeln und Haselnüsse allergisch, hatte ich beides durch Erdmandel(auch Tigernuss genannt)-Mehl ersetzt. Nun wollte ich – nach der Weihnachtszeit – langsam wieder meinen Konsum von Kristallzucker einschränken und darum habe ich beim 2. Mal auch noch den Zucker, das Zitronat und das Orangeat ersetzt. Das Ergebnis ist toll! Diese Lebkuchen habe ich nicht zum letzten Mal gebacken.
Und weil es in Hamburg seit einem Jahr einen glutenfreien Supermarkt gibt, komme ich auch leicht an Erdmandelmehl und glutenfreie Oblaten.
Hier nochmal die Zutaten im Überblick (für die Einkaufsliste):
500 g Erdmandelmehl
400 g Datteln
5 Eier
Schale von 1 Orange
Schale von 1 Zitrone
1 Pkg. Lebkuchengewürz
20 glutenfreie Oblaten, 70 mm Durchmesser.