Infografik zur Corona-Warn-App

Die Corona-Zahlen sind Ende Oktober 2020 so hoch, dass eine Kontaktverfolgung durch die Gesundheitsämter nicht mehr möglich ist. Die App kann helfen.

Auf dieser Illustration im Sketchnotes-Stil habe ich Infos über die App sowie ihre Vor- und Nachteile zusammengefasst. Gefunden habe ich diese Infos auf seriösen Seiten im Netz.

Außerdem habe ich selbst mit der Hotline telefoniert, weil ich recht viele Begegnungen mit niedrigem Risiko auf der App hatte (alle wieder weg) und wissen wollte, wie es dazu kam. Vielleicht ist das Mehrfamilienhaus die Ursache, Bluetooth funktioniert auch durch Wände und Decken. Jedenfalls war der Absatnd immer große genug. Gut zu wissen!

Der größte Schwachpunkt der App ist, dass sie nicht auf alten Smartphones läuft. Bei Apple läuft sie ab iPhone 6s. Sketchnotes: © Ania Groß

Kürzlich wurde ich mit folgendem Argument konfrontiert: „Ich hab die wieder gelöscht, die hat ja nie was angezeigt.“ Mir ist keine vernünftige Erwiderung eingefallen …

Süße Portrait-Avatare für alle!

zwei kleine Mädchen. Köpfe und Oberkörper.
Das sind die Enkelkinder einer netten Bekannten von mir.

Letzten Sommer habe ich angefangen, Portrait-Avatare zu zeichnen. Beim ersten Mal war das auf einem Solifest zur Rettung eines kleinen Stadtwäldchens. Die Menschen setzten sich vor mich auf einen Strohballen und ich hab sie gezeichnet. Das hat ca. 10 bis 15 min. gedauert.
Die Portraits habe ich dann nach einer einkommensabhängigen Spende per E-Mail an die Personen verschickt, es musste also kein Baum für Papier sterben. Und die Portraitierten mussten nur spenden, wenn ihnen das Bild gefiel und sie es haben wollten. Alle haben gespendet, und ich konnte eine große Spende an die Waldretter weitergeben.

Das sind ein paar davon

Alle Events fallen aus

Zu recht wurden wegen der Pandemie alle Veranstaltungen abgesagt. Für mich bedeutet es aber auch, dass meine Haupteinnahmequelle weg ist. Und wer weiß, für wie lange?

Der Rettungsring. Oder: Eine Win-Win-Situation

Ihr bestellt bei mir ein lustiges Avatar-Portrait; und ich nehme ein bisschen Geld ein um davon Klopapier, Mehl und Nudeln zu kaufen.

Preise

Einzelportrait: 25 €, inkl. 19 % MwSt
Doppel: 45 €, inkl. 19 % MwSt
Jede weitere Person auf demselben Format: plus 20 €, immer inkl. MwSt.
Hat jemand Kontakt zu den Fischer-Chören?
(Wenn ihr mehrere Einzelportraits wollt, kostet das erste 25 €, alle weiteren 20 €, inkl. 19 % MwSt)

Mutter, Vater, Säugling, Kleinkind: Die ganze Familie auf einem Bild. Illustration: Ania Groß
So ein tolles Familienportrait mit Eltern und zwei Kindern kostet also nur 70 € inkl. 19 % MwSt.

Wie geht das?

Ihr beauftragt mich per E-Mail (ihr könnt das Bild anklicken):

Bild meiner E-Mailadresse. Verlinkt zum Mailprogramm.

Schickt gleich je ein frontales Farbfoto-Portrait von den zu zeichnenden Menschen mit. Brille, Mützen, Frisuren*, Bärte, Lieblingshoodie … das muss alles aktuell und zu erkennen sein. Schlechte Händie-Selfies sind besser als künstlerische Profi-Portraits in schwarz-weiß. Falls ich nicht erkennen kann, welche Farbe ihr gern tragt (T-shirt/Pullover/Jacke) schreibt das bitte dazu.

Im besten Fall ist die Augenfarbe erkennbar, wenn nicht, bitte dazu schreiben.

Ich brauche eine Info, ob ihr das Portrait mit dem Standardrahmen und Namen haben wollt oder zum Beispiel ohne Rahmen auf einem Quadrat, um es auch für runde Profilfotos nutzen zu können. Im Fall des quadratischen Formates brauche ich eure Lieblingsfarbe für den Hintergrund.

Schickt bitte auch gleich die komplette Rechnungsadresse mit
(die Rechnung könnt ihr ggf. auch von der Steuer absetzen).

Ich zeichne das Portrait und schicke eine Vorabansicht mit der Rechnung. Wenn die Rechnung bezahlt ist, kommt die Datei. Wichtig: Wenn ihr mich beauftragt, müsst ihr mich auch bezahlen. Auch, wenn ihr nicht zufrieden seid.

Auch noch wichtig: Ich mache keine Korrekturen. Warum? Weil der Preis absolut niedrig ist. Meine Arbeitszeit ist sonst viel teurer. Wenn ihr Korrekturen haben möchtet, müsst ihr ein weiteres Portrait bezahlen.

Nutzungsrechte

Ihr dürft als Privatpersonen oder Einzelunternehmer*innen die Portraits online für alle eure Präsenzen nutzen, privat und kommerziell (ein Urheberinnennachweis wäre schön, ist aber keine Pflicht). Außerdem dürft ihr natürlich Ausdrucke davon machen.

Nicht inkludiert ist eine Nutzung im Printbereich, vor allem eine kommerzielle Nutzung, also zum Beispiel Visitenkarten/Flyer/Buchcover. Außerdem die Weitergabe zur Nutzung z. B. an Angestellte. Die nichtinkludierten Nutzungen können natürlich verhandelt werden.

* Noch habt ihr ja alle so was wie ne Frisur, bin gespannt, wie das in einigen Wochen aussieht 😉

Edit: Ich wurde nach Tieren gefragt. Und ich hab es daraufhin getestet. Funktioniert nicht. Da Tiere keine Augenfarben/Frisuren/Brillen/Klamotten haben, wird es maximal ein HundKatzeMausNilpferd in einer ähnlichen Farbe, aber nicht EUER Liebling.

Viele der üblichen Vorsätze zum neuen Jahr können gleichzeitig das Klima schützen

Dazu muss man sie aber umsetzen. Irgendwas ist ja immer …

Dass das gleichzeitig viel Spaß machen kann und/oder das Leben signifikant verbessern, habe ich auf dieser Sketchnote zusammengefasst.

Auf dieser Sketchnote finden sich acht Punkte aus den Bereichen Mobilität, Ernährung und Konsum, mit denen man das eigene Leben schöner machen und gleichzeitig das Klima schützen kann. Illustration: Ania Groß, Hamburg
Der Schwerpunkt meiner Sketchnote liegt darauf, zu zeigen, dass Maßnahmen zum Klimaschutz das eigene Leben VERBESSERN können. WARUM vegane/vegetarische Ernährung, anderer Konsum oder veränderte Mobilität das Klima schützen können, lässt sich leicht ergoogeln. Sketchnotes: © Ania Groß

Nicht mehr zu rauchen kann übrigens auch die Umwelt schützen. Tabakanbau und Verbrennung sind das eine. Was viele nicht wissen: Die Filter sind biologisch nicht abbaubar. So landen viele achtlos weggeworfen in der Natur und im Meer. Wer also raucht, könnte zumindest auf die richtige Entsorgung von Resten und Verpackung achten.

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So ähnlich wie ein BarCamp: Anderthalb Tage Sketchnotes in Hannover

Nachdem mich die Fünfte fragte, ob wir uns beim Sketchnotes-BarCamp in Hannover sehen, habe ich mich doch noch angemeldet.

Im Zentrum meines Sketchnotes-Selfies bin ich mit dem iPadPro in der einen und dem Apple-Pencil in der anderen Hand. In die eine Ecke habe ich die Silhouette von Hamburg gezeichnet, Unten ein Fahrrad und ein Buch (Hobbies), meine drei Standbeine: Sketchnotes, Grafikerin, Webdesignerin, dazu drei Fakten: Dass ich platt spreche, gern ein Minischwein hätte und kein Koriandergrün mag. Eis dafür umso lieber. Dazu meine URLS und meinen ersten Twitter-Namen. Illustration: © Ania Groß
Die Organisatorinnen vom 1. Internationalen Sketchnotes-BarCamp 2017 in Hamburg hatten die geniale Idee, dass alle Teilnehmer*innen vorab ein Selfie von sich zeichnen. Diese Idee hat das Hannoveraner Orgateam übernommen. Die Selfies konnte man sich vor dem Camp (und immer noch) auf der Website ansehen. Illustration: © Ania Groß
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Pflegekräfte für Kinder gesucht

Der Fensterkleber ist sehr breit aber nicht sehr hoch. Zusätzlich zu den Infos habe ich nur die beiden Köpfe der freundlichen Strichfigürchen groß abgebildet. Mit einer Sprechblase in der steht: "… weil Superjeld kein offizieller Beruf ist". Illustration: Ania Groß
Der komplette Fensterkleber. Ich habe einen QR-Code integriert, damit interessierte Menschen sich das Stellenangebot gleich auf der Website der Einrichtung ansehen können.

Mit einer großartigen Idee trat der Verein Hände für Kinder an mich heran: Stellenanzeige einmal anders, nämlich im Stil von Sketchnotes. Da aktuell gefühlt alle Einrichtungen, die sich der Pflege von Menschen verpflichtet haben, Angestellte suchen, wollte der Verein eine ganz neue und damit auffällige Stellenanzeige für ein Fachmagazin gestaltet haben.

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Wie aus Sketchnotes eine politische Karrikatur wurde

Neulich, am 1. Februar 2017, war ich bei einer Veranstaltung im Bürgerhaus Hamburg-Wilhelmsburg. Diese sollte „eigentlich“ der Auftakt zu einem Prozess von Bürgerbeteiligung sein.
Allerdings gab es bei den Veranstalter*innen und den Besucher*innen einen deutlichen Dissens darüber, was Bürgerbeteiligung IST.

Ausschnitt, Bild ist weiter unten mit Bildbeschreibung zu finden.

 

Während nämlich die Bürger*innen sich beteiligen wollten an der Abstimmung, ob die Hafenquerspange*, A26 Ost überhaupt gebraucht und gebaut wird, wollten die Veranstaltenden den Bürger*innen die Möglichkeit geben, sich an Details des beschlossenen Bauvorhabens zu beteiligen.
Was diese Details sind, kann ich nicht sagen, das ist mir an dem Abend nicht klar geworden. Das ist mein Fehler. Vielleicht, ob die hochhaushohen Stelzen der neuen Autobahn hellrosa oder dunkelrosa werden?

Der Moderator musste sich der Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger, die sich grundsätzlich – und nicht zu lächerlichen Details – äußern wollten, geschlagen geben. An zwei Mikros ging es Schlag auf Schlag: Nahezu alle Sprecher*innen waren äußerst besonnen und brachten ruhig, unmissverständlich und nachdrücklich ein Argument nach dem anderen gegen das ganze Projekt vor. Auch ein paar wenige Pro-Stimmen gab es. Vor allem aus den Kreisen der im Hafen angesiedelten Firmen.

Ich habe die Kernaussagen der kurzen, knappen Statements mitgekritzelt, zweieinhalb Seiten waren es.

Ich war, hoffentlich wurde es schon bis hier deutlich, WIRKLICH BEEINDRUCKT. Von der Vielfältigkeit und von der Logik der Argumente. Wer glaubt, dass wir diese zusätzliche Autobahn brauchen, muss wohl beide Ohren fest verkorkt gehabt haben.

Aus den Original-Notizen habe ich in den darauffolgenden Tagen diese Karrikatur zusammengebaut, die in der Februar-Ausgabe des Wilhelmsburger Inselrundblicks erschienen ist, auf einer Doppelseite mit Texten zum Thema. Online momentan hier zu finden.

Das Bild zeigt die Doppelseite aus dem Wilhelmsburger InselRundblick. Über Sprechblasen, die alle relevanten Argumente gegen und einige für die Hafenquerspange enthalten, wackelt ein hoher Turm mit den Verantwortlichen, die sich weigern, die guten Arguemte zu hören. Sketchnotes: © Ania Groß

Engagierte Bürger*innen werden als Berufsquerulant*innen abgestempelt und ihre guten Argumente nicht gehört. Wie wäre es, wenn man über Großprojekte Betroffene entscheiden ließe?! Die Abbildung lässt sich per Klick einzeln anzeigen und dann zum Beispiel mit strg und + vergrößern, dann werden Text und Sprechblasen lesbar. Abbildung: Wilhelmsburger InselRundblick, Sketchnotes: © Ania Groß

Übrigens nennt die Behörde die neue Autobahn Hafenpassage, ist das nicht romantisch? Ich kann da aber tatsächlich nicht mitschwärmen.

Beschäftigungstherapie: Etiketten-Lettering

inzelansicht Etikett: Verschiede Handschriften kombiniert. Dazu ein Pünktchenhintergrund und eine gezeichnete Briefmarkenumrandung. Dazu sind die Etiketten mit einer Zackenschere ausgeschnitten. Lettering/Foto: © Ania Groß

In ProCreate kann man so ein Etikett in mehreren Ebenen zeichnen, die man nachträglich in Photoshop auch noch bearbeiten kann.
Lettering/Foto: © Ania Groß

Den Sirup zu kochen hat alles in allem ca. 30 Min. gedauert. Die Etiketten für die vier kleinen Flaschen (250 bis 330 ml) zu lettern* dauerte ca. 2 Std. Allerdings auch, weil die Flaschen – wie so oft bei Hausgemachten – unterschiedliche Flächen für Etiketten hatten.
Egal, ich koch den bestimmt mal wieder und dann muss ich nur das Abfülldatum ändern 😉

Vier Flaschen mit Sirup. Abgefüllt in zwei unterschiedlichen Flaschenarten. Was grad so da war. Lettering/Foto: © Ania Groß

Zum Glück mag ich die Brause, die original in den rechten Flaschen ist, sehr gern, so komm ich mal an neue kleine Flaschen.
Lettering/Foto: © Ania Groß

* Für mit der Hand erstellte Beschriftungen von Etiketten, Titeln, Tafeln, Glückwunschkarten hat sich in letzter Zeit der Begriff Lettering immer mehr durchgesetzt. Ursprünglich bezeichnet Lettering das Schreiben von Sprechblasen. Schöne Handschrift wird als Kalligraphie bezeichnet.

Texte lernen mit Sketchnotes: Europahymne

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Für jede Zeile der Europahymne (Ode an die Freude) habe ich ein Bild gefunden, z. B. ein Glas mit Flammen darin oder einen sprühenden Zauberstab, einen Flügel, ein Brautpaar, eine Feder, usw. Daneben steht jeweils die Textzeile. Sketchnotes: © Ania Groß

Der gesamte Text der Europahymne (Ode an die Freude) auf deutsch. Weil sie mir ein bisschen zu maskulin war, hab ich sie an zwei Stellen verändert (Original steht dort auch). Download und Ausdruck zum persönlichen Gebrauch ist gestattet. Sketchnotes: © Ania Groß

Seit einigen Wochen treffen sich auf vielen Rathausmärkten in ganz Europa jeden Sonntag um 14 h Menschen, die FÜR Europa sind. Die die Vorteile eines einigen Europa höher bewerten als die Regelwut, z. B. gegen krumme Gurken. Menschen, die Freunde und Orte in Europa gefunden haben, und es schätzen, diese jederzeit problemlos besuchen zu können, Menschen, die es klasse finden, dass für den Urlaub das normale Portmonnaie reicht und bald auch ein einziger Handy-Tarif. Menschen, die ein einem einzigen Menü Zutaten und Speisen aus ganz Europa genießen.
Man kann das lange fortführen.
Diese Menschen treffen sich also und sprechen über Europa. Danach wird an den meisten Orten (oder allen?) zusammen die Europahymne gesungen. Die Musik ist von Beethoven und der deutsche Text von Schiller. Es sind drei Strophen aus der wesentlich längeren Ode an die Freude. Um die Freude geht es hier, sie ist es, die besungen wird.

Pulse of Europe nennt sich diese Initiative und ist auch auf Twitter und Facebook zu finden.

Ich konnte, noch aus Schulzeiten, immerhin die ersten beiden Strophen, bei der dritten war ich aufgeschmissen. Wie lernt man denn mit Mitte 40 Texte? Zu Schulzeiten hab ich so was 3x gesungen, dann saß das … Ziemlich schnell kam ich auf den Gedanken, mir für jede Zeile der dritten Strophe ein Bild zu überlegen*. Und diese acht Symbole, die hatte ich danach im Kopf und sogar in der richtigen Reihenfolge. Denn Bilder können wir uns ganz leicht merken.

Wenn man sich den Text oben ein paarmal vorgesungen hat, dann sollte der Spickzettel unten eigentlich reichen. Und nach kurzer Zeit, braucht man auch den nicht mehr.

Die Methode eignet sich sicher auch für Gedichte oder ganze Theaterrollen. Noch besser funktioniert es wahrscheinlich, wenn man sich selbst die Symbole und Bildchen überlegt und den Spickzettel selbst zeichnet. Ich freue mich über Meinungen dazu (und Erfahrungsberichte) in den Kommentaren.

Auf dieser Sketchnote sind nun nur noch die Symbole und kleinen Bildchen der Europahymne (Ode an die Freude) in drei Reihen untereinander zu sehen. Die Götter sitzen übrigens auf einer Wolke aus der Funken sprühen. Sketchnotes: © Ania Groß

Der Spickzettel. Um die Zuordnung der Symbole der Europahymne (Ode an die Freude) zu vereinfachen, habe ich jede „Strophe“ in einer anderen Farbe koloriert. Download und Ausdruck zum persönlichen Gebrauch ist gestattet. Sketchnotes: @ Ania Groß.

* Für „Sphären rollt sie in den Räumen“ ist mir NICHTS eingefallen. Aber auch das Fragezeichen in dem angedeuteten Raum erfüllt seinen Zweck als Symbol für „diese schwierige Zeile“.

Sonntags-Zeitvertreib: Erst backen, dann sketchen. Ein Rezept für Lussekatter.

Da will ich mir nur ein bisschen bei Twitter die Zeit vertreiben, da springt es mich sofort an: Ein Foto von frischen Milchbrötchen!!!

„Knurr“, äußert sich sofort der Magen.
Ich schlendere in die Küche und schaue wie absichtslos in den Kühlschrank. Ah, ja, es ist noch frische Hefe da. Zwar seit 15 Tagen abgelaufen, aber Hefe ist da ja nicht so … Bleibt die Frage, ob man sie noch „frisch“ nennen sollte.

Bei Chefkoch gibt es ein Rezept für schwedische Lussekatter, das sich glutenfrei abwandeln lässt. Dass in dem Rezept Salz fehlt und dass man besser noch Kardamom und vielleicht ein bisschen Kurkuma zugibt, das habe ich noch im Kopf.

Stimmt ja, ich wollte das Rezept in 100%ig richtig ja längst mal aufschreiben und abspeichern oder ausdrucken und in die Kochkladde tun. Jetzt hab ich es, während die Teiglinge im lauwarmen Ofen „gingen“, gleich digital auf dem iPad gezeichnet. Mit ProCreate, meiner Lieblings-Zeichen-App.

Das Rezept zeigt in Handschrift und Zeichnungen die Herstellung von schwedischem Safrangebäck. Die Basis ist dies Rezept bei Chefkoch: http://www.chefkoch.de/rezepte/223791092475989/Lussekatter.html . Allerdings fehlen in dem Chefkoch-Rezept 1 TL Salz und 1 TL Kardamon. Zeichnung: © Ania Groß

Weil glutenfreie Teige beim Gehen oft zerfließen, sind meine Lussekatter keine richtigen, aus Strängen geformten, „Katzen“, sondern ich backe sie in (Silikon-)Muffinformen. Schmecken tun sie genauso gut. Digitale Zeichnung: © Ania Groß

Übrigens: Die Lussekatter lassen sich gut einfrieren (und wieder aufbacken).

Ausbildungsmesse mit dem Ev. Kirchenkreis Hamburg-Ost

Man sieht als Film an der Wand, was gerade live entsteht: größer und auffällig. Sketchnotes: Ania Groß

Per Beamer live an die Wand projiziert: Die Entstehung eines Portraits des Ausbildungsleiters beim Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreises Hamburg-Ost, Mathias Sommerfeld. An der Wand darüber einige fertige Szenen zum Aussuchen und Mitnehmen.
Foto: © +) Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Hamburg-Ost. Sketchnotes: Ania Groß

Wie findet man als Schülerin oder Schüler unter all den Möglichkeiten, die es gibt, den Ausbildungsplatz, der zu einem passt? Und wo finden Organisationen oder Unternehmen motivierte Auszubildende? Früher gab es in Hamburg quasi nur das Abendblatt – und da gab es dann ein- oder zweimal im Jahr eine extra Beilage zum Thema Ausbildung. Heute gibt es als weitere Möglichkeit Ausbildungsmessen und Lehrstellenbörsen. Die Ausbildungsbetriebe stellen sich mit professionellen Messeständen vor und die potentiellen Azubis kommen gleich im kompletten Klassenverband. Manche haben Zettel mit Fragen in der Hand, die müssen sie nachher bei der Lehrkraft abgeben, so wird überprüft, dass sie sich nicht nur bei kostenlosen Kugelschreibern und Gummibärchen bedient haben, sondern auch mit den Austellerinnen ins Gespräch gekommen sind.

Auf dem Bild sieht man den Messestand des Kirchenkreises Hamburg-Ost. Links im Bild sieht man mich, Ania Groß, beim Zeichnen von Sketchnotes. Foto: © +) Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Hamburg-Ost.

Über mir sieht man die Kamera, die das Bild auf den Beamer übertragen hat.
Foto: © +) Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Hamburg-Ost.

Ich war zum ersten Mal auf einer solchen Lehrstellenbörse und zwar in der Handelskammer Hamburg. Der evangelische Kirchenkreis Hamburg Ost suchte zum Beginn des neuen Ausbildungshalbjahres drei Azubi und zwar in den bereichen Kauffrau/Kaufmann für Bürokommunikation und als Immobilien-Kauffrau, bzw. -mann.

Ich habe die typische Fragen, Antworten und auch die benötigten Eigenschaften gescribbelt.

  • Muss man christlich getauft sein um eine Ausbildung bei der Kirche zu machen?*
  • Ja, Mathe ist wichtig, wenn man Kauffrau oder Kaufmann werden will.
  • Nein, man muss kein Engel sein, um bei der Kirche eine Ausbildung zu machen 😉

Das Zeichnen wurde per Kamera auf die Rückwand des Standes übertragen und lockte den einen oder die andere Interessierte an den Stand. Die Zeichnungen entstanden auf Papier mit dem Logo der Kirche und interessierte Jugendliche konnten sich jeweils eine Illustration aussuchen und mitnehmen.

Eine kleine Galerie mit Beispielen