Pflegekräfte für Kinder gesucht

Mit einer großartigen Idee trat der Verein Hände für Kinder an mich heran: Stellenanzeige einmal anders, nämlich im Stil von Sketchnotes. Da aktuell gefühlt alle Einrichtungen, die sich der Pflege von Menschen verpflichtet haben, Angestellte suchen, wollte der Verein eine ganz neue und damit auffällige Stellenanzeige für ein Fachmagazin gestaltet haben.
Ich fragte ab, welche Eigenschaften von den Pflegekräften erwartet werden und womit speziell dieser Arbeitsplatz punkten kann. Wir mussten dann noch ein bisschen was „rausschmeißen“, weil die Anzeige nur eine Viertelseite groß ist und damit etwas kleiner als eine Postkarte. Lesbarkeit ist schließlich ein wichtiges Kriterium und Handschrift ist da ein bisschen im Nachteil. Sie punktet dafür mit Charme!
Dies ist das Ergebnis:

Die neuen Mitarbeiterinnen sollten Lust auf Arbeiten in der Natur haben, anpackende Hände, flinke Füße, wache Augen und Ohren und ein großes Herz für Kinder mit Handicap. Sie bekommen einen Fahrtkostenzuschuss und überdurchschnittliche Wochenendzuschläge. Illustration: © Ania Groß für den Verein Hände für Kinder

Sind die zwei nicht süß? Ich bin ganz verliebt in die beiden Persönchen!
Wenn sich jemand hier auf meiner Website von der Stellenanzeige angesprochen fühlt: Der Verein freut sich garantiert über Bewerbungen. Sicherlich auch nach dem Herbst 2018. Viel Erfolg!

Übrigens fährt die Stellenanzeige demnächst U-Bahn! Ich habe das Motiv auf die breiten Fensterkleber der Hamburger Hochbahn gebracht. Die Fensterkleber werden farbig sein. Ich hoffe, ich ergattere ein Foto davon, dann poste ich es hier.

Update (November 2018):

Bei einem Hamburgbesuch hat meine Kollegin Simone Fass den Fensterkleber in der U-Bahn zufällig gesehen und gleich fotografiert.

Bild der U-Bahnfensterscheibe in einer Station nach draußen fotografiert mit dem Fensterkleber. Foto: Simone Fass

Der Fensterkleber in der Hamburger U-Bahn, fotografiert von Simone Fass.

Der Fensterkleber ist sehr breit aber nicht sehr hoch. Zusätzlich zu den Infos habe ich nur die beiden Köpfe der freundlichen Strichfigürchen groß abgebildet. Mit einer Sprechblase in der steht: "… weil Superjeld kein offizieller Beruf ist". Illustration: Ania Groß

Der komplette Fensterkleber. Ich habe einen QR-Code integriert, damit interessierte Menschen sich das Stellenangebot gleich auf der Website der Einrichtung ansehen können.

5. Praxistag Medienerziehung der Medienanstalt Hamburg – Schleswig-Holstein

Schon im letzten Jahr war ich eingeladen, das Protokoll zu sketchnoten beim Praxistag Medienerziehung in Kindertagesstätten. Eine sehr interessante Veranstaltung. Es gibt morgens und nachmittags Workshops, die jeweils 2 x stattfinden, so dass alle Teilnehmerinnen je zwei Workshops besuchen können.
Davor gab es zwei einführende Kurzvorträge im Plenum. Zum Abschluss gab es in diesem Jahr eine Ausstellung „Digitales Kinderzimmer“.

Dr Bange: 1/3 der Kita-Kinder nutzt Apps. Dr. Brüggemann: Kita-Kinder nutzen Smartphones ca. 1/2 Std. am Tag. Sabine Eder: Digitale Medien können Kindern Helfen (Uhr mit GPS, digitale Schwimmholfe, digitale Zahnbürste oder der Familie schaden: Puppe Cayla überwacht das Kinderzimmer udn die Eltern gleich mit). Sketchnotes: © Ania Groß

In der Begrüssung durch die Moderatorin Claudia Heller wurde gleich die Website genannt, wo die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach der Veranstaltung die Sketchnotes und das gesamte Material finden: scout-magazin.de. Außerdem begrüßte die Schulleiterin der BS 18, Frau Schuleit die Teilnehmenden und ein Vertreter der Behörde (BASFI), Dr. Bange. Sabine Eder riss mit einem Text das „Digitale Kinderzimmer“ an und berichtete von Chancen und Auswüchsen. Ihre Kollegin Dr. Brüggemann verglich die Nutzung von unterschiedlichen (digitalen) Medien mit der Teilnahme am Straßenverkehr. Die müssen wir als Kinder auch lernen; und sie verändert sich auch während unserer Lebenszeit.

Spracbildung mit Mediennutzung muss nicht digital sein. In Methode eins wurde Held*innen gezeichnet und darüber gesprochen. Wichtig: Die Erziehenden dürfen ihre Abneigung gegen die Figuren nicht zeigen. Das Gespräch über die Medienstars kann weit über direkte Themen hinaus gehen. In Methode zwei wurde eine App vrgestellt: BookCreator kostet 5,49 und die Nutzenden können damit eBooks erstellen, hier wurden Vorstellungs-eBooks und Rätsel-eBooks mit Bild-, Ton- und Videorätseln geschaffen. Die Gruppenmitglieder haben viel miteinander geredet um sich abzustimmen.Sketchnotes: © Ania Groß

Workshop zur Sprach- und Medienbildung mit Mareike Thumel: Tablets vereinigen viele andere Medien miteinander aber zur Medien- und Sprachbildung sind sie keine Voraussetzung. Es geht auch anders. Dennoch machte das Testen der App BookCreator den Teilnehmenden viel Spaß!

Die TN schrieben ihre Befürchtungen bei der Nutzung (digitaler) Medien auf Zettel. Besielsweise: Abhängigkeit, Ängste der Eltern, Datenschutz, unzureichende techn. Kenntnisse, … Demgegenüber standen die Ziele und Chancen: Selbstfürsorge, Vielfalt, Geschlchterbilder, Kompetenzerlangung, Mediengestaltung, Medienkritil, Kinder als Fachleute, Umgang mit Medien, … Es wurde gefragt, welche Medien genutzt werden, das reichte von Büchern udn Instrumenten bis zu Tablets. Sketchnotes: © Ania Groß

Ein Ansatz der Filmemacherin Edina Medra ist, sich den Medienschrank in Einrichtungen anzusehen und daraus Ansätze zu entwickeln, wie das Material für Medienpädagogik in der Kita genutzt werden kann.

In der Ausstellung Digitales Kinderzimmer wurden viele Spielzeuge und anderes vorgestellt. U. a. tiptoi, ozobot, tonies, Bloxels, Signal Playbrush, Buch „Wir machen uns die Welt“, Ozobot, iPotty, Carl Kids, Freddy bear, Teppino, …Sketchnotes: © Ania Groß

Die Ausstellung Digitales Kinderzimmer von Sabine Eder: Von Apps und Computerprogrammen (z. B. Programmieren Lernen auf der Website der Sendung mit der Maus, über Gadgets die Mehrwert bieten, z. B. ein Stift, der zu Büchern weitere Inhalte bereit hält oder eine App, die einen Spielteppich um Hörspiele erweitert, bis hin zu Spielzeug mit dem kleine Menschen programmieren lernen können oder Spielzeug, dass die Kinder (und die Familien) in den Kinderzimmern überwacht.

Death Café in der Brainery Hamburg

1. Teil war eine Lesung, hier habe ich stichwörter aus der Schilderung notiert, im 2. Teil hat das Publikum miteinander gesprochen. Sketchnotes: Ania Groß

Beeindruckend war, wie vielfältig die Erfahrungen mit dem Tod sind. Einige haben sich schon sehr auseinandergesetzt und vorgeSORGt. Andere sind völlig SORGlos …

Ich bin neugierig und interessiert. Deshalb gehe ich zu vielen Veranstaltungen zu ganz verschiedenen Themen (und meistens mache ich dann auch Sketchnotes. Warum, das steht weiter unten). Eine Bekannte erzählte von einem Veranstaltungsort in Hamburg, wo unterschiedliche Veranstaltungsformate zu ganz verschiedenen Themen (allerdings unter der groben Klammer Geisteswissenschaften) angeboten werden. Die Brainery in der Hamburger Neustadt.
Da wir eine Abendveranstaltung besuchen wollten, hat letztendlich das Datum entschieden, gestern hatten wir beide Zeit. Die Veranstaltung war ein Death Cafe. Das ist eine weltweite Reihe. Und auch an diesem Ort gab es schon welche. Für beide von uns war es das jedoch das erste Death Café.

Death Cafés gibt es seit 2010, das erste wurde in Großbrittanien von Jon Underwood initiert. Definition: In einem Death-Café treffen sich Menschen, oft Fremde, um Kuchen zu essen, Tee zu trinken und über den Tod zu sprechen. In der Brainery haben wir Bier, Wein und Café getrunken.

Erst Lesung/Interview, dann Gespräch mit dem Publikum

Im ersten Teil las die Gerichtsreporterin Bettina Mittelacher aus einem ihrer Bücher und berichtete, wie sie bei einem Tötungsdelikt im Gerichtssaal anwesend war. Außerdem schilderte sie, wie sie eine Autopsie erlebt hat.
Im zweiten Teil haben die Moderatorin, die Trauerrednerin Louise Brown, und Bettina Mittelacher sich mit dem Publikum über den Tod unterhalten. Louise Brown gab immer wieder Impulsefragen in die Runde, was ich sehr angenehm fand. Einige Schilderungen der Menschen aus dem Publikum waren sehr berührend. Da Sketchnotes kein Steno sind, finden sie sich nur ansatzweise in der Sketchnote.

Höre ich einfach nur zu oder mache ich Sketchnotes?

Warum ich überhaupt Sketchnotes gemacht habe? Gute Frage. Ich wollte eigentlich gar nicht. Aber sobald jemand anfängt, interessante Dinge zu sagen, kramen meine Hände wie automatisch das iPad und den Pencil raus, weil ich weiß, dass ich sonst nach drei Tagen kaum noch was erinnere …

re:publica 2018: POP

Ich war auf der Republica in Berlin und habe 3 Tage lang fleißig mitgekritzelt. Und dabei festgestellt, dass mir BarCamps mit 200 bis 400 Teilnehmer*innen besser gefallen als im Voraus geplante Riesenkonferenzen mit 3000 Teilnehmenden.
Hier kommen meine Sketchnotes. Vorläufig ohne viel Text (der steht ja drin ;-))

Die Eröffnung der reüublica 2018 durch die 4 Hauptorganisator*innen. Und nach drei Tagen die Verabschiedung mit vielen Zahlen. Sketchnotes: Ania Groß

Die Revolution disst ihre Kinder. Sketchnotes: Ania Groß

Medienvielfalt und digitale Öffentlichkeit erhalten. Sketchnotes: Ania Groß

TL;DR: Influenzer*innen bleiben wichtig. Sie müssen ihren Job allerdings in Zukunft besser machen. Sketchnotes: Ania Groß

Nicht Ideen der neuen Rechten kopieren, aber von ihrer Beharrlichkeit lernen. Sketchnotes: Ania Groß

Politik soll sich einfacherer Sprache bedienen, aber auf der Bühne wurde mit Fremdwörtern um sich geschmissen. Sketchnotes: Ania Groß

Ein(e) gute(r) Autor*in ist schnell und kreativ, ist selbstkritisch und weiß Bescheid. Sketchnotes: Ania Groß

Zielgruppe vor allem junge Männer. Harald Lesch und Kolleg*innen über Wissenschaftskommunikation bei YouTube. Sketchnotes: Ania Groß

Man sollte meinen, dass inzwischen alle die Dos und Don'ts auf Dating-Plattformen kennen, aber v. a. Männer haben da große Wissenslücken. Sketchnotes: Ania Groß

Seit zwei Jahren ist die neue DSGVO bekannt und jetzt drehen alle durch. Sketchnotes: Ania Groß

Zero Waste wird hip auf Instagramm. Sketchnotes: Ania Groß

Kernkompetenz durchwurschteln, wissenschaftlicher Einblick. Sketchnotes: Ania Groß

In online-Redaktionen ist Sexismus anscheinend kein großes Problem, im Print sieht es anders aus. Sketchnotes: Ania Groß

Sketch-Rezept: Lebkuchen für Allergiker*innen und Gesundheitsbewusste

Die einzelnen Zutaten und die Arbeitsschritte als Sketchnote. Die Eier hab ich mit 100 g Datteln gemixt und dann 4 min Schaumig gerührt. Alles andere nur fein zerkleinert dazu gegeben. Nach 12 Std. Ruhezeit wird der Teig auf 20 Oblaten verteilt und 18 min bei 170° Umluft gebacken. Sketchnote: Ania Groß

Im Dezember hatte ich die glutenfreien Lebkuchen von Trudel nachgebacken. Weil ich aber nicht nur glutenintolerant bin, sondern auch gegen Mandeln und Haselnüsse allergisch, hatte ich beides durch Erdmandel(auch Tigernuss genannt)-Mehl ersetzt. Nun wollte ich – nach der Weihnachtszeit – langsam wieder meinen Konsum von Kristallzucker einschränken und darum habe ich beim 2. Mal auch noch den Zucker, das Zitronat und das Orangeat ersetzt. Das Ergebnis ist toll! Diese Lebkuchen habe ich nicht zum letzten Mal gebacken.
Und weil es in Hamburg seit einem Jahr einen glutenfreien Supermarkt gibt, komme ich auch leicht an Erdmandelmehl und glutenfreie Oblaten.
Hier nochmal die Zutaten im Überblick (für die Einkaufsliste):
500 g Erdmandelmehl
400 g Datteln
5 Eier
Schale von 1 Orange
Schale von 1 Zitrone
1 Pkg. Lebkuchengewürz
20 glutenfreie Oblaten, 70 mm Durchmesser.

And the winner is … äh, the winners are …

Das kommt meinem (– weil ich Waage bin – SEHR ausgeprägtem) Gerechtigkeitssinn entgegen: Drei Preise, drei Teilnehmerinnen. Passt!
Natürlich wäre es schön gewesen, wenn ich hier mehr 2018er-Sketchnotes hätte zeigen können, aber ich kann auch verstehen, dass es für viele ein zu großer Angang war. Ich selbst habe auch immer noch keine Sketchnote mit meinen Plänen. Eigentlich denke ich immer noch über meine Pläne für DIESE WOCHE nach, aber es ist ja erst Montag … *hysterischkicher*

Hier sind also die drei Gewinnerinnen-Beiträge, tadaaaaaaaaah:

Ankis Pläne für 2018 sind u. a.: mehr lesen, strukturierter arbeiten, Sketchnotes üben, mehr nähen, Zweisamkeit, Zeit mit Freundinnen, Achtsamkeit. In der Mitte steht 2018, die Pläne explodieren aus einem Feuerwerk.

AnKi alias @stoertebekerHH schreibt: “ … das gib mir endlich mal wieder einen Anlass, etwas ausgiebiger zu sketchnoten. Aktuell versuche ich zumindest ab und zu ein wenig zu üben, bin aber immer noch blutiger Anfänger.“ Ich finde, das ist ein wunderbares Feuerwerk aus Plänen. Viel Erfolg bei der Umsetzung.
Zum Weiterkritzeln gibt es ein kleines Notizbuch von Moleskine, das in jede Tasche passt (und einen Stift dazu).
Sketchnotes: © Anki

Juna Lee hat ihre Ziele und Wünsche für 2018 unter den Begriffen Kreativität und Ideen zusammengefasst. Sie will Sketchnotes lernen, bloggen, 3 Schreibprojekte fertigstellen, bzw. beginnen und ihre Selbstständigkeit vorantreiben.

Juna Lee Bendt schreibt: „ich bin noch absoluter Sketchnote-Anfänger und habe dein tolles Gewinnspiel gleich mal als Gelegenheit genutzt, mein erstes richtiges Sketchnote zu erstellen. Es lief noch etwas holprig (was man wohl auch sieht), aber es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht. Danke für die Inspiration. :)“ Von holprig keine Spur, wie ich finde! Die großen Pläne machen mich allerdings etwas atemlos 😉
Sketchnotes: © Juna Lee Bendt

franzjakk will Kopfstreicheleineinheiten für sich und jederfrau, bzw. -mann, Sonne im Herzen und draußen, Meer, Geschichten udn Musik schreiben, machen, vorlesen, zelebrieren …, und soviel wie möglich liebhaben.

franzjakk hat ihre Sketchnotes digital gezeichnet. Punkt 2 (für draußen!) beantrage ich auch! Zum Zeichnen vieler Sonnen und Sketchnoten von Ideen für Geschichten und Musik bekommt sie ein analoges Skizzenbuch plus drei Stifte.
Sketchnotes: © franzjakk

Alle Sketchnotes lassen sich per Klick vergrößern. Da wird dann so manch Subtiles lesbar …
Danke fürs Mitmachen an euch drei!

Sicher freuen sich die drei genauso wie ich über Kommentare unter diesem Beitrag!

2018 beginnt schön. Mit einem GEWINNSPIEL!!!

Spiralbuch und Fineliner auf Schiefer. In weiß sind die Maße und Angaben ins Bild geschrieben. Foto: Ania Groß

Der Hauptpreis: Ein Notizbuch von Muji in A5 mit cremefarbenen, unlinierten Seiten. Dazu ein SketchOne in 0.3 und zwei FineOnes von Neuland. Foto: © Ania Groß

Liebe Sketchnoterinnen und Sketchnoter, liebe Anguckerinnen und Angucker, liebe alle!

Hier haben sich im letzten Jahr einige feine Materialien angesammelt, die ich links liegen lasse, weil ICH dem digitalen Kritzeln verfallen bin. Also trenne ich mich von zwei schönen Zeichenbüchlein, und habe das Ganze noch aufgestockt mit einigen Stiften und (m)einem analogen Zeichenbuch-Favoriten, dem unlinierten, cremefarbenen Spiralbuch von Muji.

Was müsst ihr dafür tun?
Schickt bis 6.1.2018, 23:59 h, eine gesketchnotete Liste mit Vorsätzen und/oder To-Dos für 2018 per Mail an mich. Wie ernst es euch mit eurer Liste ist, bleibt euch überlassen. Auch Augenzwinkern, Humor, Ironie – sogar Sarkasmus – sind ausdrücklich erwünscht.

Auf diesem Bild steht die E-Mailadresse, an die die Sketchnotes geschickt werden sollen.

Ob ihr ausschließlich in Bildern oder Symbolen arbeitet oder mehr schreibt, ist egal. Ihr dürft alle Materialien nutzen, die ihr nutzen wollt (Washi-Tape, Aquarell …). Und natürlich auch alle digitalen Arbeitsgeräte. Die Einsendungen müssen auf jeden Fall digital erfolgen: Foto oder Scan oder Datei. JPG ist mir am liebsten.

Mit dem Einsenden der Liste bis 6. Januar 2018

  • schickt ihr den Namen, der als Nachweis angegeben werden soll (auch Nicknames, Twitterhandles sind okay!)
  • schickt ihr eure Postadresse mit (die verwende ich nur, um die Gewinne zu verschicken und vernichte sie danach). Packstation ist okay!
  • schickt ihr ggf. einen Link, auf den ihr euer Bild im Beitrag verlinkt haben wollt.
  • erklärt ihr euch mit der Veröffentlichung hier auf der Website in einem Beitrag einverstanden
  • bestätigt ihr, dass ihr die Urheberin/der Urheber seid
  • nehmt ihr an der Verlosung teil

Bitte schickt nur „jugendfreie“ und gesetzeskonforme Pläne. Ihr dürft gern schreiben, welchen der unteren beiden Preise ihr am liebsten hättet.

Es dürfen auch Bekannte, Freunde, Kolleginnen und Familienangehörige mitmachen. Die unteren beiden Preise werden einfach verlost. Den „Hauptpreis“ vergeb ich vielleicht subjektiv. Der Rechsweg ist ausgeschlossen!!

Das sind die weiteren Gewinne:

Spiralbuch und Fineliner auf Schiefer. In weiß sind die Maße und Angaben ins Bild geschrieben. Foto: Ania Groß

Einer der Preise ist dieses schöne Buch vom Internationalen Sketchnotes-Camp im September. Ca. 50 Blätter weißes Papier und zwei Deckblätter. Dazu ein SketchOne in 0.3 von Neuland (echt selbst gekauft ;-)). Foto: © Ania Groß

gebundenes Notizbüchlein, noch eingeschweißt, und Fineliner auf Schiefer. In weiß sind die Maße und Angaben ins Bild geschrieben. Foto: Ania Groß

Einer der Preise ist dieses kleine Moleskine (noch eingeschweißt), das es auf der Social Media Week im Februar gab. Dazu ein SketchOne in 0.3 von Neuland (echt selbst gekauft ;-)). Foto: © Ania Groß

Barcamp Hamburg (Elfte Ausgabe, mein zweites)

Nachdem ich mich im letzten Jahr bei eben diesem BarCamp mit dem BarCamp-Virus infiziert habe, war ich natürlich auch in diesem Jahr dabei.

Getreu dem Motto: „Jeder macht was“ habe ich an Tag 1 im zweiten Zeitfenster auch meine Sketchnotes-Session angeboten (extra früh, falls jemand voll ins Protokollieren via Sketchnotes einsteigen möchte!) Es gab nettes Feedback, via Twitter und verbal. Danke <3

Hier ist das PDF mit den letzten drei Workshop-Folien: Buchtipps, Links und Tipps zum Sketchnotes-Lernen

Meine Sketchnotes zeigen, wie unterschiedlich die Themen bei einem klassischen, themenoffenen BarCamp sind; gleichzeitig sind die Themen ganz subjektiv ausgewählt. Komplett links liegen ließ ich alle Themen, die mit Fernsehserien, viel (Programmier-)Technik oder Führungsstielen und Gründung zu tun hatten. Es gab pro Tag 50 bis 70 Sessions und nur einige davon gab es an beiden Tagen.

Tag 1

Tag 2

Der zweite Tag ging dann mit zwei Sessions „für Erwachsene“ zuende. Ich gebe zu, mich hat vor allem gereizt, diese Themen – Kondome und das Reden über Sex – zu visualisieren …

Neues Sketchnotes-Rezept, zubereitet auf dem iPad mit ProCreate

Das Sketch-Rezept zeigt die Zubereitung des Gerichts: alle vorbereiteten Komponenten in den Topf und einige Minuten kochen lassen. Sketchnotes-Rezept: © Ania Groß

Die genaue Zubereitung (und ein Rezept für das Chutney) gibt es im RoteBeteBlog.

Ich betreibe seit einigen Jahren ein Blog mit eigenen (Rote-)Bete-Rezepten. Und im Familiengarten bauen wir auch eigene Bete an: Rote Bete, Ringelbete und manchmal auch Gelbe Bete. Und beim Ernten fallen immer so viele schöne Blätter an, weshalb ich in der Erntezeit meistens auch Anregungen gebe, wie man die Blätter verwerten kann, denn für den Kompost sind sie zu schade.

Und weil ich so lange nicht gebloggt hatte, hab ich mir besonders viel Mühe gegeben und das Rezept auch zu einem sogenannten Sketchipe (Mischung aus Sketchnote und Recipe) „verarbeitet“. Natürlich auf dem iPad mit ProCreate, denn da hat man Ebenen, kann verschieben, löschen und rückgängig machen und hat verschiedene Pinselspitzen, zum Beispiel für die Schreibschrift.

Das ganze Rezept gibt es hier.

Wie aus Sketchnotes eine politische Karrikatur wurde

Neulich, am 1. Februar 2017, war ich bei einer Veranstaltung im Bürgerhaus Hamburg-Wilhelmsburg. Diese sollte „eigentlich“ der Auftakt zu einem Prozess von Bürgerbeteiligung sein.
Allerdings gab es bei den Veranstalter*innen und den Besucher*innen einen deutlichen Dissens darüber, was Bürgerbeteiligung IST.

Ausschnitt, Bild ist weiter unten mit Bildbeschreibung zu finden.

 

Während nämlich die Bürger*innen sich beteiligen wollten an der Abstimmung, ob die Hafenquerspange*, A26 Ost überhaupt gebraucht und gebaut wird, wollten die Veranstaltenden den Bürger*innen die Möglichkeit geben, sich an Details des beschlossenen Bauvorhabens zu beteiligen.
Was diese Details sind, kann ich nicht sagen, das ist mir an dem Abend nicht klar geworden. Das ist mein Fehler. Vielleicht, ob die hochhaushohen Stelzen der neuen Autobahn hellrosa oder dunkelrosa werden?

Der Moderator musste sich der Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger, die sich grundsätzlich – und nicht zu lächerlichen Details – äußern wollten, geschlagen geben. An zwei Mikros ging es Schlag auf Schlag: Nahezu alle Sprecher*innen waren äußerst besonnen und brachten ruhig, unmissverständlich und nachdrücklich ein Argument nach dem anderen gegen das ganze Projekt vor. Auch ein paar wenige Pro-Stimmen gab es. Vor allem aus den Kreisen der im Hafen angesiedelten Firmen.

Ich habe die Kernaussagen der kurzen, knappen Statements mitgekritzelt, zweieinhalb Seiten waren es.

Ich war, hoffentlich wurde es schon bis hier deutlich, WIRKLICH BEEINDRUCKT. Von der Vielfältigkeit und von der Logik der Argumente. Wer glaubt, dass wir diese zusätzliche Autobahn brauchen, muss wohl beide Ohren fest verkorkt gehabt haben.

Aus den Original-Notizen habe ich in den darauffolgenden Tagen diese Karrikatur zusammengebaut, die in der Februar-Ausgabe des Wilhelmsburger Inselrundblicks erschienen ist, auf einer Doppelseite mit Texten zum Thema. Online momentan hier zu finden.

Das Bild zeigt die Doppelseite aus dem Wilhelmsburger InselRundblick. Über Sprechblasen, die alle relevanten Argumente gegen und einige für die Hafenquerspange enthalten, wackelt ein hoher Turm mit den Verantwortlichen, die sich weigern, die guten Arguemte zu hören. Sketchnotes: © Ania Groß

Engagierte Bürger*innen werden als Berufsquerulant*innen abgestempelt und ihre guten Argumente nicht gehört. Wie wäre es, wenn man über Großprojekte Betroffene entscheiden ließe?! Die Abbildung lässt sich per Klick einzeln anzeigen und dann zum Beispiel mit strg und + vergrößern, dann werden Text und Sprechblasen lesbar. Abbildung: Wilhelmsburger InselRundblick, Sketchnotes: © Ania Groß

Übrigens nennt die Behörde die neue Autobahn Hafenpassage, ist das nicht romantisch? Ich kann da aber tatsächlich nicht mitschwärmen.