Ausbildungsmesse mit dem Ev. Kirchenkreis Hamburg-Ost

Man sieht als Film an der Wand, was gerade live entsteht: größer und auffällig. Sketchnotes: Ania Groß

Per Beamer live an die Wand projiziert: Die Entstehung eines Portraits des Ausbildungsleiters beim Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreises Hamburg-Ost, Mathias Sommerfeld. An der Wand darüber einige fertige Szenen zum Aussuchen und Mitnehmen.
Foto: © +) Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Hamburg-Ost. Sketchnotes: Ania Groß

Wie findet man als Schülerin oder Schüler unter all den Möglichkeiten, die es gibt, den Ausbildungsplatz, der zu einem passt? Und wo finden Organisationen oder Unternehmen motivierte Auszubildende? Früher gab es in Hamburg quasi nur das Abendblatt – und da gab es dann ein- oder zweimal im Jahr eine extra Beilage zum Thema Ausbildung. Heute gibt es als weitere Möglichkeit Ausbildungsmessen und Lehrstellenbörsen. Die Ausbildungsbetriebe stellen sich mit professionellen Messeständen vor und die potentiellen Azubis kommen gleich im kompletten Klassenverband. Manche haben Zettel mit Fragen in der Hand, die müssen sie nachher bei der Lehrkraft abgeben, so wird überprüft, dass sie sich nicht nur bei kostenlosen Kugelschreibern und Gummibärchen bedient haben, sondern auch mit den Austellerinnen ins Gespräch gekommen sind.

Auf dem Bild sieht man den Messestand des Kirchenkreises Hamburg-Ost. Links im Bild sieht man mich, Ania Groß, beim Zeichnen von Sketchnotes. Foto: © +) Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Hamburg-Ost.

Über mir sieht man die Kamera, die das Bild auf den Beamer übertragen hat.
Foto: © +) Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Hamburg-Ost.

Ich war zum ersten Mal auf einer solchen Lehrstellenbörse und zwar in der Handelskammer Hamburg. Der evangelische Kirchenkreis Hamburg Ost suchte zum Beginn des neuen Ausbildungshalbjahres drei Azubi und zwar in den bereichen Kauffrau/Kaufmann für Bürokommunikation und als Immobilien-Kauffrau, bzw. -mann.

Ich habe die typische Fragen, Antworten und auch die benötigten Eigenschaften gescribbelt.

  • Muss man christlich getauft sein um eine Ausbildung bei der Kirche zu machen?*
  • Ja, Mathe ist wichtig, wenn man Kauffrau oder Kaufmann werden will.
  • Nein, man muss kein Engel sein, um bei der Kirche eine Ausbildung zu machen 😉

Das Zeichnen wurde per Kamera auf die Rückwand des Standes übertragen und lockte den einen oder die andere Interessierte an den Stand. Die Zeichnungen entstanden auf Papier mit dem Logo der Kirche und interessierte Jugendliche konnten sich jeweils eine Illustration aussuchen und mitnehmen.

Eine kleine Galerie mit Beispielen

 

Literatur-Sketchnotes bei der Nacht der Kirchen in Hamburg

Am vergangenen Sonnabend habe ich bei einer sehr spannenden Veranstaltung Sketchnotes gemacht: Zwei Autoren und eine Autorin lasen bei der Nacht der Kirchen in der Christ-König-Kirche in Hamburg-Lokstedt unter dem Motto „Lebe, liebe, lache“.

Ganz spontan Literatur live mitzuzeichnen, ist, glaub ich, nahezu unmöglich (ich lasse mich gern eines Besseren belehren). Ich jedenfalls wusste vorher, welche Ausschnitte aus ihren Büchern die Autorin und die Autoren lesen würden und konnte mir ein paar Gedanken zur Visualisierung machen. Denn während man normalerweise beim Sketchnoten auch viel schreibt, gibt es bei Literatur ja schon einen ausgefeilten Text, den es bei der Zuhörer*innen bildlich zu „verankern“ gilt.

Gino Leineweber las einige Abschnitte aus seinem Buch. Ich habe dazu eine Landkarte gezeichnet und ein Portrait von Ernest Hemmingway usw. Zeichnung und Foto: Ania Groß

Gino Leineweber: Wo der Teddybär wohnt – und andere Einsichten über Michigan

Den Anfang machte Gino Leineweber mit seinen Reisenotizen aus Michigan, einem US-Staat, der von seinen vielen Seen geprägt wird. Hemmingway verbrachte seine Sommerurlaube dort und noch heute sind die vielen Orte am Ufer des Lake Michigan ein Reiseziel im Sommer und zur Laubfärbung im Herbst.

Susanne Bienwald las u. a. den Anfang ihres Romans. Protagonistin Xenia ist hochsensibel. Deshalb habe ich beim "Kritzeln" u. a. einen Schwerpunkt auf die beschriebenen Geräusche gelegt. Am Ende las Frau Bienwald eine Passage, wo das schwierige Verhältnis von Xenia zu ihrem Vater beschrieben wurde, den sie als Kind sehr liebte. Schwierig zu zeichnen … Foto und Zeichnung: Ania Gross

Susanne Bienwald: Wittensee

Als zweites las Susanne Bienwald aus ihrem Roman über eine Studentin, Xenia, und wie diese ihre eigene Hypersensibilität erlebt, und welche Strategien sie entwickelt um im Leben klar zu kommen (und welche Konsequenzen das hat). Die Beschreibungen von Geräuschen fand ich unglaublich präzise und nachvollziehbar.

Rainer Moritz fragte, ob man das, was in Büchern geschieht, mit dem eigenen Erleben vergleichen kann (am Beispiel des jungen Werther). Und stellte dann verschiedene Bücher/Texte für unterschiedliche Lebenslagen vor. In zweien spielten Brathähnchen eine Rolle. Und eine pragmatische Katze kam bei Karen Duve zu Wort: "Wer jammert, hat noch Reserven". Zeichnung und Foto: Ania Gross

Rainer Moritz: Die Überlebensbibliothek

Nach einer kurzen Pause las dann der Leiter des Literaturhauses Hamburg, Rainer Moritz, aus seinem „Bücher-Ratgeber“ für Leser und Leserinnen. Er empfiehlt darin Literatur für viele, tw. auch etwas abstruse, Lebenslagen und er tut dies mit viel Humor.

So sah das aus: Meine zeichnenden Hände un der Block auf einer großen Leinwand hinter den Vorlesenden. Foto: Regine Christansen.

So sah das aus: Meine zeichnenden Hände und der Block auf einer großen Leinwand hinter den Vorlesenden. Foto: Regine Christansen.

Beim Zeichnen gefilmt zu werden, fand ich eher schön als störend, aber ich habe auch Erfahrungen mitgenommen: Ich muss größer schreiben (das habe ich sofort getan) und einen dickeren Stift verwenden (das mache ich beim nächsten Mal) oder alternativ auf einem kleineren Format zeichnen, damit die Kamera näher rankommen kann. Ich hatte A3 genommen, weil die Ergebnisse dann schon eine schöne Größe haben.

Ritter Sport pflanzt Bäume für Baumbilder

Ein Gerücht ist allerdings, dass es sich dabei um Kakaobäume handelt.

Das Bild zeigt einen Kreislauf: Ritter Sport pflanzt zusammen mit Plant for the Planet einen Baum. Die daran wachsenden Kakaonüsse werden zu Schokolade und damit zu Geld, von dem Ritter Sport wider Bäume pflanzen kann. Zeichnung und Foto: © Ania Groß

Gutes tun und Geld verdienen schließt sich nicht nur nicht aus, das eine kann auch zum andern führen und umgekehrt!

Eine BookCrosserin bat die MitCrosser*innen, ihr Baumbilder zu schicken. Eine regionale Gruppe von irgendwas will die Baumbilder vorab sammeln und dann komplett an Ritter Sport schicken. Die haben sich verpflichtet, für jeden gezeichneten, gemalten, gebastelten Baum einen echten Baum zu pflanzen. Fotos gelten leider nicht (mehr). Die Aktion führt Ritter Sport wiederum in Zusammenarbeit mit Plant for the Planet durch.

Ich hab natürlich ne #Sketchnote gemacht, was denn sonst. Vielleicht habt ihr Lust, allein oder mit Kindern oder anderen Erwachsenen Bäume zu gestalten und zu verschicken (geht auch per E-Mail). Oder ihr pflanzt einfach ein paar Bäume im Garten oder sonstwo … Man kann auch einfach Geld an Plant for the Planet schicken. Das ist sehr sinnvoll, aber macht am wenigsten Spaß.

#30daysdraworletter-Challenge – Tag 16 bis Tag 30

Hier kommt der zweite Teil der Challenge, die von @DianaSoriat (Sketchnotes by Diana) und @farbcafe (FarbCafé) ins Leben gerufen wurde.

Manchmal ist es etwas stressig jeden Tag zu „kritzeln“, aber so eine Challenge hält eine*n auch bei der Stange!

Hier ist der Link zu meinen ersten 15 Tagen: #30daysdraworletter-Challenge – Die ersten fünfzehn Tage

Und nun guck ich mal, welche Challenge als nächstes kommt. Ideen gern in die Kommentare!

#30daysdraworletter-Challenge – Die ersten fünfzehn Tage

Die beiden Illustratorinnen und Twitterinnen @DianaSoriat (Sketchnotes by Diana) und @farbcafe (FarbCafé) machen auf den verschiedenen Social-Media-Kanälen (Twitter, Instagram und Facebook) unterhaltsame, kreativitätsfördernde Challenges. Jede dauert 30 Tage. Dabei ist für jeden Tag ein Begriff vorgegeben. Die Teilnehmerinnen sind frei in der Wahl der Mittel: Zeichnen, Malen, Schreiben, Kleben … alles geht. Auch kann man jederzeit einsteigen (Link zur Liste). Wichtig ist nur, am Ball zu bleiben, d. h. wirklich jeden Tag zu Stiften und Papier zu greifen.

Ich habe am 29. Mai 2016 begonnen (und zeige meine Ergebnisse täglich auf Twitter) und hier ist eine Galerie meiner ersten 15 Tage:

Nochmal neu: WordPress erklären

Ich hatte ja schon einmal eine Sketchnote zu dem Thema gezeichnet. Nun habe ich mir noch eine gemacht, die etwas allgemeiner ist und wo ich nach Wunsch die URL der Auftraggeberin/des Auftraggebers in den freien Platz einfügen kann.
Wieder hab ich den Redakteursbereich und den Adminbereich farblich getrennt. Die Plugins sind Standard, die verwende ich eigentlich bei allen Installationen.

Bedienung WordPress-Website. Gezeichnet von Ania Gross

Bedienung einer WordPress-Website. © Ania Gross

Ich bekam neulich bei einem anderen Workshop das Feedback, dass die Teilnehmerinnen viel mehr Lust darauf hätten, sich mit „Gebrauchsanweisungen“ auseinanderzusetzen, wenn diese gescribbelt sind.
Vielleicht möchte sich jemand eine Anleitung für sein Produkt sketchen lassen? Ich nehme Aufträge an.

 

WordPress erklären: An was ist zu denken?

Im Hauptjob bin ich Grafikerin und Webdesigerin. Und wenn ich jemandem eine WordPress-Website gestalte, dann mache ich am Ende eine Einführung. Dafür hatte ich sonst immer eine handgeschriebene Liste. Aber vor der letzten Einführung hatte ich ein bisschen Zeit, und so habe ich den Leitfaden gesketchnotet.
Violett ist der Bereich, den man mit der Redakteurinnen-Rolle bearbeitet, für die grünen Bereiche braucht man einen Admin-Zugang.

Sketchnote: Visueller Leitfaden für eine WordPress-Einführung.

Visueller Leitfaden für eine WordPress-Einführung.