Infoabend zur VG Bild-Kunst

Übersichts-Chart mit Infos zur Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst. Was kann mensch melden? Wer kann melden? Wann muss mensch melden? usw. Sketchnotes: Ania Groß
Am 18. März 2019 sprach die Fotografin Angelika Osthues vor ca. 20 Teilnehmenden über die Verwertungsgesellschaft (VG) Bild-Kunst. Sketchnotes: Ania Groß

Bei der Vereinigten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di in Hamburg gibt es fast jeden Monat einen informativen, kostenlosen Vortrag zu einem für Freiberufler*innen, Selbstständige und Künstlerinnen wissenswerten Gebiet.

Wenn mir das Thema für mich interessant erscheint und ich Zeit habe, gehe ich gern dorthin. Und wenn ich hingehe, mache ich natürlich Sketchnotes (sonst vergesse ich alles sofort wieder …)

Als Urheberin bin auch ich Mitglied der VG Bild-Kunst und melde meine „Werke“ einmal jährlich. Danach vergesse ich das meisten ganz schnell wieder und wenn dann ein halbes Jahr später die Ausschüttung kommt, ist das wie ein kleiner Lotteriegewinn, der für ein kleines Extra reicht. Angelika berichtete, dass manche auch schon mal 5-stellige Beträge bekommen, dazu gehöre ich leider nicht.

Ausbildungsmesse mit dem Ev. Kirchenkreis Hamburg-Ost

Man sieht als Film an der Wand, was gerade live entsteht: größer und auffällig. Sketchnotes: Ania Groß

Per Beamer live an die Wand projiziert: Die Entstehung eines Portraits des Ausbildungsleiters beim Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreises Hamburg-Ost, Mathias Sommerfeld. An der Wand darüber einige fertige Szenen zum Aussuchen und Mitnehmen.
Foto: © +) Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Hamburg-Ost. Sketchnotes: Ania Groß

Wie findet man als Schülerin oder Schüler unter all den Möglichkeiten, die es gibt, den Ausbildungsplatz, der zu einem passt? Und wo finden Organisationen oder Unternehmen motivierte Auszubildende? Früher gab es in Hamburg quasi nur das Abendblatt – und da gab es dann ein- oder zweimal im Jahr eine extra Beilage zum Thema Ausbildung. Heute gibt es als weitere Möglichkeit Ausbildungsmessen und Lehrstellenbörsen. Die Ausbildungsbetriebe stellen sich mit professionellen Messeständen vor und die potentiellen Azubis kommen gleich im kompletten Klassenverband. Manche haben Zettel mit Fragen in der Hand, die müssen sie nachher bei der Lehrkraft abgeben, so wird überprüft, dass sie sich nicht nur bei kostenlosen Kugelschreibern und Gummibärchen bedient haben, sondern auch mit den Austellerinnen ins Gespräch gekommen sind.

Auf dem Bild sieht man den Messestand des Kirchenkreises Hamburg-Ost. Links im Bild sieht man mich, Ania Groß, beim Zeichnen von Sketchnotes. Foto: © +) Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Hamburg-Ost.

Über mir sieht man die Kamera, die das Bild auf den Beamer übertragen hat.
Foto: © +) Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Hamburg-Ost.

Ich war zum ersten Mal auf einer solchen Lehrstellenbörse und zwar in der Handelskammer Hamburg. Der evangelische Kirchenkreis Hamburg Ost suchte zum Beginn des neuen Ausbildungshalbjahres drei Azubi und zwar in den bereichen Kauffrau/Kaufmann für Bürokommunikation und als Immobilien-Kauffrau, bzw. -mann.

Ich habe die typische Fragen, Antworten und auch die benötigten Eigenschaften gescribbelt.

  • Muss man christlich getauft sein um eine Ausbildung bei der Kirche zu machen?*
  • Ja, Mathe ist wichtig, wenn man Kauffrau oder Kaufmann werden will.
  • Nein, man muss kein Engel sein, um bei der Kirche eine Ausbildung zu machen 😉

Das Zeichnen wurde per Kamera auf die Rückwand des Standes übertragen und lockte den einen oder die andere Interessierte an den Stand. Die Zeichnungen entstanden auf Papier mit dem Logo der Kirche und interessierte Jugendliche konnten sich jeweils eine Illustration aussuchen und mitnehmen.

Eine kleine Galerie mit Beispielen