Viele der üblichen Vorsätze zum neuen Jahr können gleichzeitig das Klima schützen

Dazu muss man sie aber umsetzen. Irgendwas ist ja immer …

Dass das gleichzeitig viel Spaß machen kann und/oder das Leben signifikant verbessern, habe ich auf dieser Sketchnote zusammengefasst.

Auf dieser Sketchnote finden sich acht Punkte aus den Bereichen Mobilität, Ernährung und Konsum, mit denen man das eigene Leben schöner machen und gleichzeitig das Klima schützen kann. Illustration: Ania Groß, Hamburg
Der Schwerpunkt meiner Sketchnote liegt darauf, zu zeigen, dass Maßnahmen zum Klimaschutz das eigene Leben VERBESSERN können. WARUM vegane/vegetarische Ernährung, anderer Konsum oder veränderte Mobilität das Klima schützen können, lässt sich leicht ergoogeln. Sketchnotes: © Ania Groß

Nicht mehr zu rauchen kann übrigens auch die Umwelt schützen. Tabakanbau und Verbrennung sind das eine. Was viele nicht wissen: Die Filter sind biologisch nicht abbaubar. So landen viele achtlos weggeworfen in der Natur und im Meer. Wer also raucht, könnte zumindest auf die richtige Entsorgung von Resten und Verpackung achten.

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Erster Medienbildungstag in Mecklenburg-Vorpommern

Am 14. September fand an der Uni Rostock der Erste Medienbildungstag M-V statt. Ich habe dort Sketchnotes bei einem Think Tank zum Thema Digitale Bildung gemacht. Die Sketchnotes von der Eröffnung sind ein Bonus, denn wenn ich zuhöre, mache ich quasi automatisch Sketchnotes. 🙂

Eröffnung des Medientages

Sketchnotes vom Auftakt mit drei Portraits: Auftakt durch Bildungsministerin Bettina Martin, Vorstellung des Formats Microfortbildung durch Uwe Kranz, Jan Tauer hat Tweedback vorgestellt und Dr. Ulrike Möller und Jens Landt haben über Digitalisierung und digitale Bildung gesprochen. Sketchnotes: © Ania Groß
Kurzweiliger Einstieg ins Thema Digitale Bildung. Ministerin Bettina Müller eröffnete den Tag. In vier kurzen Vorträgen von Jan Tauer (Tweedback), Uwe Kranz, Dr. Ulrike Möller (MPZ) und Jens Landt vom IQ M-V wurden die Teilnehmenden in Thema eingeführt. Sketchnotes: © Ania Groß

Nach der Eröffung im Audimax gingen die Teilnehmenden in Ihre jeweiligen Workshops. Ich bedauerte, dass ich mich nicht vielteilen kann, denn dann hätte ich alle Workshops besuchen (und Sketchnotes machen) können. Gebucht war ich für einen Think Tank. Ein Think Tank ist eine Diskussion, bei der gleichzeitig Ideen und Erfahrungen ausgetauscht werden:

„Bildung in der Zukunft – weg von den Dystopien“

Die vier Fragen des Think Tanks und einige der Diskutierenden. Die Zeit hat nachher nur für 3 Fragen gereicht: Wie sieht Ihre kühnste Vision einer gelungenen digitalen Bildung in 15 Jahren aus?, Was ist bis dahin noch zu tun? Welche Stolperfallen kann es geben, wie erkennt man sie schnell? Sketchnotes: © Ania Groß
Moderator der Diskussion war Thomas Balzer, NDR M-V. Vier Fragen sollten diskutiert werden, die Zeit reichte dann nur für drei, die Frage nach den Ängsten wurde aber tw. mitbeantwortet. Sketchnotes: © Ania Groß
Mein Fazit: Viele haben darauf hingewiesen, dass es nicht reicht, dem bestehenden Bildungssystem „Digitalisierung“ hinzuzufügen, sondern die ganzen Strukturen des Lernens müssen sich ändern. Sketchnotes: © Ania Groß
Erste Frage: Wie sieht die kühnste, positive Vision Ihres Zukunftsbildes von einer gelungenen Bildung in der digitalen Welt in 15 Jahren aus? Sketchnotes: © Ania Groß
Schlüsselproblem ist die Ausbildung von Pädagog:innen. Außerdem ist natürlich gerade im ländlichen Raum der Mangel an schnellem Internet (nicht nur in Schulen) ein Problem. Sketchnotes: © Ania Groß
Zweite Frage: Was ist bis dahin noch zu tun und durch wen? Sketchnotes: © Ania Groß
Passend zum Problem Lehrkräfteausbildung sind wichtige Stolpersteine: mangelnde oder fehlende Fortbildung. Und natürlich immer die fehlenden Mittel. Sketchnotes: © Ania Groß
Dritte Frage: Welche Stolperfallen kann es geben und woran erkennt man sie frühzeitig. Sketchnotes: © Ania Groß

Die Diskussion war extrem interessant und durch die gute Moderation war sie sehr klar strukturiert. Einen interessanten Aspekt habe ich noch mit auf den Weg bekommen: Der Moderator, Thomas Balzer, sagte, er schätze Graphic Recording auch deshalb, weil nicht so viele Punkte doppelt genannt werden, wenn die Argumente schwarz auf weiß auf der Leinwand zu lesen sind. Stichwort: „Es wurde zwar schon alles gesagt, aber noch nicht von jedem.“

Toll oder?

Mehr Informationen gibt es im offiziellen Rückblick zum Medienbildungstag.

Das waterkant.festival in Kiel 2019

In diesem Jahr habe ich zum ersten Mal beim waterkant.festival Sketchnotes gemacht. Und es war klasse!

Marco Habschick hat die Internetseite gruenderplattform.de vorgestellt. Schritt für Schritt führt einen die Website durch alle Punkte, die wichtig sind und hilft beim Finden von Geldgebenden. Sketchnotes: © Ania Groß
Johanna aus Berlin hat mit ihrem Sozialen Supermarkt (Community-Projekt) ein tolles Beispiel geliefert, anhand dessen Marco uns die Website vorgestellt hat. Sketchnotes: © Ania Groß
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So ähnlich wie ein BarCamp: Anderthalb Tage Sketchnotes in Hannover

Nachdem mich die Fünfte fragte, ob wir uns beim Sketchnotes-BarCamp in Hannover sehen, habe ich mich doch noch angemeldet.

Im Zentrum meines Sketchnotes-Selfies bin ich mit dem iPadPro in der einen und dem Apple-Pencil in der anderen Hand. In die eine Ecke habe ich die Silhouette von Hamburg gezeichnet, Unten ein Fahrrad und ein Buch (Hobbies), meine drei Standbeine: Sketchnotes, Grafikerin, Webdesignerin, dazu drei Fakten: Dass ich platt spreche, gern ein Minischwein hätte und kein Koriandergrün mag. Eis dafür umso lieber. Dazu meine URLS und meinen ersten Twitter-Namen. Illustration: © Ania Groß
Die Organisatorinnen vom 1. Internationalen Sketchnotes-BarCamp 2017 in Hamburg hatten die geniale Idee, dass alle Teilnehmer*innen vorab ein Selfie von sich zeichnen. Diese Idee hat das Hannoveraner Orgateam übernommen. Die Selfies konnte man sich vor dem Camp (und immer noch) auf der Website ansehen. Illustration: © Ania Groß
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Die größte Konferenz auf der ich bisher war:
WordCamp Europe in Berlin.

Auch wenn DIESE Website es eher nicht vermuten lässt, ich arbeite auch als Webdesignerin. Dazu nutze ich WordPress. Und weil ich seit dem WordCamp Deutschland 2016 Berlin sehr liebe, war das ein zusätzlicher Grund, in diesem Jahr zu ersten Mal zu einem EuropaCamp zu fahren.

Brian Teeman, Gründer von Joomla sprach über die Freiheit von Code. Es gibt wieder mehr Tendenzen, Code-Zugang zu begrenzen. Das ist kritisch. Auf der Sketchnote hängt ein Gehirn an einem Fallschirm: Geist ist wie ein Fallschirm, er arbeitet nur perfekt, wenn er sich entfalten kann. Sketchnotes: © Ania Groß
Brian Teeman von Joomla ist ein visueller Mensch! Er kam in einem großartigen Anzug auf die Bühne: dunkel mit riesigen weißen Sternen. Seine Folien enthielten Handzeichnungen und er hat mir erzählt, dass er einige davon selbt gezeichnet hat. Sketchnotes: © Ania Groß
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Profi-Camperin: BarCamp Hannover 2019

Mehr Teilnehmende denn je, Müllvermeidung als wichtiges Thema und viele, viele Sessionvorschläge an Tag 1 Sketchnotes: © Ania Groß
Das mit der Müllvermeidung hat in diesem Jahr richtig gut geklappt. Und bei all den tollen Sessions habe ich natürlich wieder viel Interessantes verpasst. Sketchnotes: © Ania Groß

Ich war auch in diesem Jahr wieder beim BarCamp Hannover. Inzwischen bin ich ja quasi ProfiCamperin (dabei hasse ich Zelten).

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Profi-Camperin: BarCamp Flensburg 2019

Schild für meinen eigenen Minivortrag: Sketchnotes mit Ania.Sketchnotes: © Ania Groß
Meine eigene Session zu Sketchnotes mache ich am liebsten am ersten Tag im ersten oder zweiten Zeitfenster, damit sich die BarCamper*innen hinterher tolle visuelle Notizen zu den ganzen Sessions machen können. Sketchnotes: © Ania Groß

Zum zweiten Mal war ich 2019 beim BarCamp in Flensburg. Während 2018 auf allen Sketchnotes ein Liegestuhl eine zentrale Rolle spielte (ich habe dann folgerichtig auch einen gewonnen), war das Wetter diesmal nicht soooo berauschend, aber ich bin noch vor dem fetten Schauer mit dem Rad vom Bahnhof zum Veranstaltungsort gekommen. So muss das!

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Mal eine andere Veranstaltung mit mir:
Kostenlose Website mit WordPress.com.

Meistens mache ich ja (Mini-) Workshops, in denen ich anderen die Grundlagen für eigene Sketchnotes zeige, hier geht es um WordPress.

Sketchnote mit 6 enggeschriebenen Spalten: Schritt-für-Schritt-Anleitung für WordPress.com. Sketchnote: © Ania Groß
Schritt für Schritt zum kostenlosen WordPress-Blog, bzw. zur WordPress-Website. © Ania Groß, Download nur zum Gebrauch bei der Erstellung des eigenen WordPress.com-Projektes gestattet.

Am 15. Mai 2019 halte ich bei ver.di in Hamburg einen etwa zweistündigen Vortrag (Ein richtiger Workshop wäre mir lieber, aber dafür bräuchten wir mehr Zeit). Ich zeige, wie sich Künstler*innen und Kleinunternehmer*innen mit WordPress.com eine komplett kostenlose Website oder ein Blog anlegen können.

Falls die Kopien nicht ausreichen, könnt ihr euch hier die Anleitung downloaden.

Ergänzungen, gefundene Fehler und ähnliches gern in die Kommentare, damit alle was davon haben. Danke.

Inspiration durch Kolleginnen ist toll

Die Grundlagen sind eigentlich immer die gleichen. Anna hatte aber ein paar interessante Übungen für uns! Sketchnotes: © Ania Groß
Nein, Anna ist kein Vampir. Es ist schwierig, Piercings darzustellen. Anna sagt, „einfach weglassen“, aber das finde ich ganz und gar nicht.

Es ist schon eine Weile her, da bekam ich als Nachrückerin einen Platz bei einem Sketchnotes-MeetUp. Inhalt war ein Anfängerinnen-Workshop. Ich lasse mich gern inspirieren, was Kolleginnen – in diesem Fall Anna Frank von sum.cumo – für Ideen haben.

Erstmal locker machen …

Um uns locker zu machen, haben wir als erstes, ohne aufs Papier zu gucken, ein Portrait unseres Gegenübers gezeichnet. Dann gings los mit Sketchnotes: Gestartet haben wir so ähnlich wie eigentlich immer: Container, Sketchnotes-Alphabet, Symbole, Figuren und ein bisschen Schrift.

So ein Erklärfilm in der Sendung mit der Maus dauert etwa 5 Minuten. Erdnussflips bestehen in der Hauptsache aus gepufftem Mais mit einer Erdnuss-Würzsoße. Je Flip ist etwa 1/4 Erdnuss verarbeitet. Sketchnotes: © Ania Groß
Sketchnoten oder Film gucken? Bei so einem Fünfminüter muss ich mich entscheiden. Ich habe also hauptsächlich zugehört und gezeichnet, was ich hörte. Also, ich weiß jetzt, wie Erdnussflips hergestellt werden 😉
Analoge (!) Sketchnotes: © Ania Groß

Sketchnotes-Selfie

Analog gezeichnetes Selfie: Portrait von mir (mit Brille), Interessen: BookCrossing und Radfahren, 3 Fakten und meine URL. Sketchnotes: © Ania Groß
Analoges Selfie. Sketchnotes: © Ania Groß

Die letzte Übung fand ich besonders schön, wir haben (in 10 oder 12 Minuten) ein Sketchnotes-Selfie gezeichnet. Dazu hatte uns Anna ein Beispiel gemacht, das wir natürlich flexibel verändern konnten. Ich hatte bei meinem Miniworkshop beim Frauennetzwerk WEC schon mal was ähnliches gemacht. Dort hatte ich die Vorstellungsrunde kurzer Hand ans Ende verlegt und die Teilnehmerinnen gebeten, sich mit Sketchnotes und drei darin umgestzten Eigenschaften zu beschreiben. Die Ergebnisse habe ich dann über den Beamer alles gezeigt und die Frauen haben erklärt, was die Notizen und Bilder bedeuteten.Da sind noch einige Varianten möglich und ich werde immer wieder solche Aufgaben in meine Workshops integrieren.

Sagt doch mal was!

Ich freue mich über Feedback – hättet ihr Spaß, ein Selfie von euch zu sketchnoten? Oder habt ihr das auch schon mal gemacht?

Infoabend zur VG Bild-Kunst

Übersichts-Chart mit Infos zur Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst. Was kann mensch melden? Wer kann melden? Wann muss mensch melden? usw. Sketchnotes: Ania Groß
Am 18. März 2019 sprach die Fotografin Angelika Osthues vor ca. 20 Teilnehmenden über die Verwertungsgesellschaft (VG) Bild-Kunst. Sketchnotes: Ania Groß

Bei der Vereinigten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di in Hamburg gibt es fast jeden Monat einen informativen, kostenlosen Vortrag zu einem für Freiberufler*innen, Selbstständige und Künstlerinnen wissenswerten Gebiet.

Wenn mir das Thema für mich interessant erscheint und ich Zeit habe, gehe ich gern dorthin. Und wenn ich hingehe, mache ich natürlich Sketchnotes (sonst vergesse ich alles sofort wieder …)

Als Urheberin bin auch ich Mitglied der VG Bild-Kunst und melde meine „Werke“ einmal jährlich. Danach vergesse ich das meisten ganz schnell wieder und wenn dann ein halbes Jahr später die Ausschüttung kommt, ist das wie ein kleiner Lotteriegewinn, der für ein kleines Extra reicht. Angelika berichtete, dass manche auch schon mal 5-stellige Beträge bekommen, dazu gehöre ich leider nicht.